DATENSCHUTZ DE
Datenschutz-
erklärung
Transparente Datenverarbeitung. Auf Grundlage des tatsächlichen Betriebs.
1. Einleitung
Diese Datenschutzerklärung (im Folgenden: „Erklärung“) beschreibt die Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit dem Betrieb des SIMINEO-Dienstes, insbesondere im Hinblick auf die Zwecke, Rechtsgrundlagen, den Umfang, die Dauer, die Empfänger der Datenverarbeitung sowie die Rechte der betroffenen Personen.
Diese Erklärung gilt für jede natürliche Person, deren personenbezogene Daten im Rahmen des Betriebs des SIMINEO-Dienstes verarbeitet werden, unabhängig davon, ob der Dienst als Privatperson oder im Namen eines Unternehmens genutzt wird.
Zweck dieser Erklärung ist es, betroffenen Personen transparente, genaue und umfassende Informationen über die Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates (Datenschutz-Grundverordnung – DSGVO) bereitzustellen.
Diese Erklärung gilt ausschließlich für Datenverarbeitungen, die im Rahmen des SIMINEO-Dienstes durchgeführt werden. Für die eigenen Datenverarbeitungstätigkeiten einzelner externer Dienstleister gilt die jeweilige Datenschutzerklärung des betreffenden Dienstleisters.
2. Angaben zum Verantwortlichen
Verantwortlicher für den SIMINEO-Dienst ist:
Name:
Jozsef Török
Rechtsform:
Einzelunternehmen
Sitz:
Schäfersteige 53.
73770 Denkendorf
Deutschland
E-Mail-Adresse:
Website:
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.):
DE312957247
Datenschutzkontakt
Fragen, Anträge oder sonstige Anfragen im Zusammenhang mit der Verarbeitung personenbezogener Daten können an [email protected] gesendet werden.
Datenschutzbeauftragter
Auf Grundlage der derzeitigen Datenverarbeitungstätigkeiten von SIMINEO ist die Benennung eines Datenschutzbeauftragten gemäß den Artikeln 37–39 der Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO) derzeit nicht verpflichtend.
Sollte die Benennung eines Datenschutzbeauftragten künftig gesetzlich verpflichtend werden, wird diese Erklärung entsprechend aktualisiert.
3. Grundsätze des Betriebs von SIMINEO
Zweck des Dienstes
SIMINEO ist ein Online-Dienst, der es Unternehmen ermöglicht, eigene Profile und eigene Inhalte zu veröffentlichen, und der es Nutzern ermöglicht, diese zu durchsuchen, ihnen zu folgen, sie zu liken und das mit dem Dienst verbundene Nutzerkonto zu verwalten.
Beim Betrieb des Dienstes verarbeiten wir ausschließlich solche personenbezogenen Daten, die für die Erstellung von Nutzerkonten, den sicheren Betrieb des Dienstes, die Bereitstellung einzelner Funktionen sowie die Erfüllung einschlägiger gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich sind.
Grundsätze der Datenverarbeitung
SIMINEO verarbeitet personenbezogene Daten im Einklang mit den Grundsätzen der DSGVO, insbesondere unter Beachtung der Anforderungen an Rechtmäßigkeit, Verarbeitung nach Treu und Glauben, Transparenz, Zweckbindung, Datenminimierung, Richtigkeit, Speicherbegrenzung, Integrität und Vertraulichkeit.
SIMINEO zeigt von Unternehmen veröffentlichte Beiträge in erster Linie anhand des Zeitpunkts ihrer Veröffentlichung an. Gleichzeitig wendet der Dienst einheitliche, im Voraus festgelegte Anzeigeregeln an, um eine ausgewogene Sichtbarkeit zwischen Unternehmen sicherzustellen. Ziel dieser Regeln ist es, zu verhindern, dass die Häufigkeit von Veröffentlichungen allein zu einem unverhältnismäßigen Sichtbarkeitsvorteil einzelner Unternehmen gegenüber anderen Unternehmen führt.
Diese Anzeigeregeln gelten für alle Nutzer in gleicher Weise und beruhen nicht auf personenbezogenen Daten der Nutzer oder ihrem individuellen Verhalten.
SIMINEO verwendet kein algorithmisches Empfehlungssystem auf Grundlage personenbezogener Daten oder Nutzerverhaltens, kein Profiling zu Werbezwecken, keine bezahlte Hervorhebung und kein Ranking auf Grundlage von Nutzeraktivität (Engagement).
Die Plattform stellt in ihrem derzeitigen Betrieb keine externen Werbeflächen bereit, zeigt keine von Dritten verkauften Werbeanzeigen an und bietet keine bezahlten Sichtbarkeits- oder Hervorhebungsmöglichkeiten an. Die von Unternehmen erstellten Profile und veröffentlichten Beiträge gelten als Nutzerinhalte des Dienstes und sind nicht als von der Plattform veröffentlichte, unterstützte oder verkaufte Werbung anzusehen.
Öffentliche und nicht öffentliche Daten
SIMINEO verarbeitet öffentlich angezeigte Profildaten getrennt von internen Daten, die für den Betrieb des Dienstes erforderlich sind.
Auf dem öffentlichen Profil eines Unternehmens erscheinen ausschließlich die Daten, die das Unternehmen im Rahmen des Dienstes zum Zweck der öffentlichen Anzeige bereitstellt oder veröffentlicht.
Bestimmte Unternehmensinhalte können abhängig von der jeweils vom Unternehmen gewählten Sichtbarkeit unterschiedliche Zugriffskreise haben. Dies gilt insbesondere für die Funktion „Company NOW“: Ein aktiver Company NOW wird nicht allein aufgrund seiner Erstellung für den nicht angemeldeten öffentlichen Bereich freigegeben. Eine zusätzliche Anzeige auf einer öffentlich zugänglichen SIMINEO-Oberfläche vor der Anmeldung erfolgt nur, wenn das Unternehmen diese Sichtbarkeit für den betreffenden aktiven Company NOW ausdrücklich aktiviert.
Wird die öffentliche Sichtbarkeit eines Company NOW aktiviert, kann dessen Inhalt zusammen mit den für Darstellung und Zuordnung erforderlichen öffentlich sichtbaren Angaben des Unternehmensprofils auch Personen zugänglich sein, die nicht bei SIMINEO angemeldet sind. Wird die öffentliche Sichtbarkeit deaktiviert, bleibt der Company NOW innerhalb seines sonstigen aktiven Lebenszyklus bestehen, wird jedoch nicht mehr für diese öffentliche Anzeige bereitgestellt.
Interne Daten im Zusammenhang mit Nutzerkonten – insbesondere E-Mail-Adressen, Authentifizierungs- und Sitzungsdaten, Daten im Zusammenhang mit Wiederherstellungsprozessen, Abrechnungsdaten sowie Sicherheits-, Monitoring- und administrative Protokolldaten – sind nicht öffentlich und werden ausschließlich in dem Umfang verarbeitet, der für den Betrieb des Dienstes, die Aufrechterhaltung seiner Sicherheit, die Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen oder die Wahrnehmung administrativer Aufgaben durch berechtigte Personen erforderlich ist.
Bei der Verarbeitung von Daten im Zusammenhang mit dem Folgen von Unternehmen und dem Liken von Inhalten macht SIMINEO die Identität einzelner Nutzer nicht öffentlich zugänglich. Öffentlich angezeigte Follower- und Like-Zahlen stellen ausschließlich aggregierte statistische Angaben dar. Der Zweck von Follows und Likes besteht darin, Nutzerfeedback bereitzustellen, nicht darin, Nutzer öffentlich zu vergleichen oder nach Status zu unterscheiden.
4. Verarbeitete personenbezogene Daten
Bei der Registrierung angegebene Daten
Bei der Erstellung eines Nutzerkontos verarbeitet SIMINEO ausschließlich diejenigen personenbezogenen Daten, die für die Nutzung des Dienstes erforderlich sind.
Je nach gewähltem Kontotyp und den in Anspruch genommenen Funktionen können für private und geschäftliche Konten unterschiedliche Angaben erforderlich sein.
Hierzu gehören insbesondere:
- Benutzername;
- E-Mail-Adresse;
- Passwort (es wird ausschließlich in sicher gehashter Form gespeichert);
- gewählter Kontotyp;
- Zeitpunkt der bei der Registrierung abgegebenen Bestätigung, dass die registrierende Person mindestens 18 Jahre alt ist;
- bei einem Geschäftskonto insbesondere die vom Nutzer angegebenen Unternehmensdaten:
- Unternehmensname;
- Unternehmensart;
- Sitz oder Geschäftsanschrift;
- Postleitzahl;
- Ort;
- Land;
- Telefonnummer;
- Profilbild (sofern hochgeladen);
- vom Unternehmen veröffentlichte Beiträge und die dazugehörigen öffentlichen Daten;
- vom Unternehmen veröffentlichte Company-NOW-Inhalte einschließlich der für den jeweiligen Inhalt gewählten Sichtbarkeitseinstellung.
Pflichtangaben werden auf der Registrierungsseite jeweils eindeutig gekennzeichnet.
SIMINEO verarbeitet im regulären Registrierungsprozess zur Bestätigung des Mindestalters weder das Geburtsdatum noch das konkrete Alter oder die Daten eines Identitätsdokuments. Gespeichert wird ausschließlich der Zeitpunkt, zu dem die registrierende Person die erforderliche Erklärung abgegeben hat, mindestens 18 Jahre alt zu sein. Diese Information dokumentiert die abgegebene Erklärung und stellt keine durch SIMINEO durchgeführte Altersverifikation dar.
Während der Nutzung des Dienstes entstehende Daten
Während der Nutzung des Dienstes kann SIMINEO weitere Daten verarbeiten, um das Nutzerkonto zu verwalten, den Dienst bereitzustellen, die Sicherheit aufrechtzuerhalten und den ordnungsgemäßen Betrieb des Systems sicherzustellen.
Hierzu gehören insbesondere:
- Daten zum Status des Nutzerkontos;
- vom Nutzer konfigurierte Profil- und Kontoeinstellungen;
- vom Nutzer für die Radar-Funktion eingegebene und gegebenenfalls gespeicherte Suchpunkte, einschließlich der vom Nutzer vergebenen Bezeichnung sowie der zugehörigen geografischen Koordinaten;
- bei Geschäftskonten die optional für die Teilnahme des Unternehmens an der Radar-Funktion hinterlegten geografischen Koordinaten;
- technische Daten im Zusammenhang mit Authentifizierung und Sitzungsverwaltung;
- System- und Berechtigungsdaten, die für den sicheren Betrieb des Dienstes erforderlich sind;
- technische Daten im Zusammenhang mit Push-Benachrichtigungen und App-Badges, soweit der Nutzer diese Funktionen verwendet;
- Daten, die vom Nutzer während der Nutzung des Dienstes erstellt oder geändert werden;
- datenminimierte Nutzungs- und Interaktionsdaten zur Erstellung von Reichweiten- und Leistungsstatistiken, insbesondere Profilaufrufe, Beitragsaufrufe, Follows, Likes, Shares, Telefon-Klicks und Karten-Klicks.
Bei der Erfassung solcher Statistikereignisse speichert SIMINEO keine Kennung des Nutzers oder Besuchers, der die jeweilige Interaktion ausgelöst hat. Soweit ein angemeldeter Nutzer eine Interaktion ausführt, kann die bestehende Kontozuordnung vor der Speicherung ausschließlich technisch berücksichtigt werden, um Eigeninteraktionen eines Unternehmens von dessen eigener Leistungsstatistik auszuschließen. Eine solche Nutzerkennung wird nicht als Bestandteil des Statistikereignisses gespeichert.
SIMINEO verarbeitet ausschließlich die Daten, die für die jeweilige Funktion erforderlich sind, und verarbeitet keine personenbezogenen Daten, die für den bestimmungsgemäßen Betrieb des Dienstes nicht notwendig sind.
Nutzt ein privater Nutzer die Funktion „Remind Me“, verarbeitet SIMINEO die Zuordnung des Erinnerungsdatensatzes zum Nutzerkonto und zum betreffenden Beitrag, den vom Nutzer gewählten Erinnerungszeitpunkt, den vom Nutzer selbst eingegebenen Erinnerungstext mit höchstens 150 Zeichen sowie die für die technische Zustellung erforderlichen Status- und Zeitangaben.
Meldungen, Moderationsdaten und Hinweise auf rechtswidrige Inhalte
SIMINEO verarbeitet Daten im Zusammenhang mit Meldungen und Moderationsverfahren, soweit dies erforderlich ist, um mögliche Verstöße gegen die Plattformregeln zu prüfen, Missbrauch zu verhindern, mutmaßlich rechtswidrige Inhalte zu bearbeiten, Moderationsentscheidungen nachvollziehbar zu dokumentieren oder gesetzliche Verpflichtungen des Plattformbetreibers zu erfüllen.
Dabei unterscheidet SIMINEO zwischen den innerhalb des Dienstes bereitgestellten Community-Meldefunktionen und dem gesonderten Verfahren für Hinweise auf mutmaßlich rechtswidrige Inhalte nach Artikel 16 der Verordnung (EU) 2022/2065 (Digital Services Act – DSA). Community-Meldungen werden nicht allein dadurch zu formellen Hinweisen nach Artikel 16 DSA.
Bei Community-Meldungen kann SIMINEO insbesondere die interne Zuordnung der meldenden Person zum Nutzerkonto, die Kennung und Art des gemeldeten Inhalts, den ausgewählten Meldegrund, den Zeitpunkt der Meldung sowie eine für die Moderation erforderliche Momentaufnahme des gemeldeten Inhalts und der zugehörigen Kontextdaten verarbeiten.
Bei einer Meldung zu Company NOW kann zusätzlich eine von der meldenden Person eingegebene Beschreibung des Meldegrundes verarbeitet werden. Bei Auswahl des Meldegrundes „Sonstiges“ ist eine solche Beschreibung erforderlich. Dieser frei eingegebene Text ist Bestandteil der Moderationsmeldung und kann personenbezogene Daten enthalten, wenn die meldende Person solche Angaben selbst in die Beschreibung aufnimmt.
Im Rahmen der Bearbeitung einer Community-Meldung kann SIMINEO außerdem Angaben zum Bearbeitungsstatus, zur administrativen Prüfung, zur Moderationsentscheidung, zum Entscheidungsgrund, zu einer individuellen Erläuterung, zu einer gegebenenfalls herangezogenen rechtlichen oder vertraglichen Grundlage, zu einer ergriffenen Maßnahme sowie zu den für die Nachvollziehbarkeit erforderlichen Zeitpunkten verarbeiten.
Bei einem formellen Hinweis nach Artikel 16 DSA verarbeitet SIMINEO insbesondere die vom Hinweisgeber übermittelten Kontaktdaten, soweit deren Angabe gesetzlich erforderlich ist, die genaue elektronische Fundstelle des beanstandeten Inhalts, Angaben zur Art und Identifizierung des Inhalts, zusätzliche Angaben zu dessen Auffindbarkeit, die Erläuterung der behaupteten Rechtswidrigkeit, eine gegebenenfalls angegebene rechtliche Grundlage sowie die Bestätigung, dass der Hinweis nach bestem Wissen und Gewissen vollständig und richtig übermittelt wurde.
Hierzu gehören grundsätzlich Name und E-Mail-Adresse des Hinweisgebers. Eine Ausnahme gilt für Hinweise zu Informationen, bei denen davon ausgegangen wird, dass sie eine der in den Artikeln 3 bis 7 der Richtlinie 2011/93/EU genannten Straftaten betreffen; in diesen Fällen verlangt Artikel 16 Absatz 2 Buchstabe c DSA die Angabe von Name und E-Mail-Adresse nicht. Diese gesetzliche Ausnahme stellt keine allgemeine Möglichkeit anonymer Meldungen dar.
Für jeden formellen Hinweis wird eine eindeutige Referenzkennung erzeugt. Im weiteren Bearbeitungsverfahren kann SIMINEO außerdem den Bearbeitungsstatus, Ergebnisse der administrativen Prüfung, einen vom Administrator verifizierten Bezug zu einem konkreten Inhalt, die Entscheidung, den Entscheidungsgrund, eine individuelle Erläuterung, eine gegebenenfalls einschlägige gesetzliche oder vertragliche Grundlage, die verantwortliche administrative Bearbeitung sowie die maßgeblichen Bearbeitungs- und Entscheidungszeitpunkte verarbeiten.
Die vom Hinweisgeber angegebene Fundstelle oder Inhaltskennung und der von SIMINEO im Rahmen der Prüfung tatsächlich festgestellte Inhalt werden getrennt behandelt. Eine vom Hinweisgeber angegebene URL oder Kennung führt nicht automatisch zu einer Einschränkung oder Entfernung eines Inhalts. Eine solche Maßnahme setzt im derzeitigen Verfahren eine administrative Prüfung und Verifizierung voraus.
SIMINEO speichert im Datensatz eines formellen Hinweises keine dauerhafte IP-Adresse des Hinweisgebers als Bestandteil der Hinweis- und Entscheidungsdokumentation.
KI-Kennzeichnungen und AI-Check-Verfahren
SIMINEO verarbeitet bei der KI-Kennzeichnung die ursprüngliche Erklärung des veröffentlichenden Nutzers, die wirksame Einstufung, die Herkunft einer administrativen Änderung und zugehörige Zeit- und Sprachangaben. Die wirksame Einstufung wird zusammen mit dem Beitrag angezeigt, auch auf öffentlichen Beitragsansichten.
Bei AI Check können insbesondere die Zuordnung des betroffenen Beitrags und Unternehmens, begrenzte Bild- und Statusmomentaufnahmen, Kennungen der meldenden Nutzer, die von ihnen angegebenen Begründungen mit höchstens 500 Zeichen, Sprachangaben, Vorgangsstatus und Zeitpunkte sowie administrative Entscheidungen, Erklärungen mit höchstens 1000 Zeichen und die dafür erforderliche Zuordnung zum Administrator verarbeitet werden. Zusätzlich werden zweckgebundene E-Mail-Versanddaten, Status, Versuche und Zeitpunkte verarbeitet.
Die Melderidentität und interne Bearbeitungsdaten sind nicht Bestandteil der öffentlichen KI-Kennzeichnung. Freitextangaben sollen keine für die Bearbeitung unnötigen personenbezogenen oder besonders sensiblen Daten enthalten. AI Check ist von Community-Meldungen und dem Verfahren nach Artikel 16 DSA getrennt.
Öffentlich verfügbare Daten
Bei Geschäftskonten werden ausschließlich diejenigen Daten öffentlich angezeigt, die das Unternehmen zum Zweck der öffentlichen Darstellung bereitstellt oder veröffentlicht und die nach den Einstellungen der jeweiligen Funktion für den öffentlichen Zugriff vorgesehen sind.
Bei Company NOW entscheidet das Unternehmen für jeden aktiven Status gesondert, ob dieser zusätzlich auf einer öffentlich zugänglichen SIMINEO-Oberfläche vor der Anmeldung angezeigt werden darf. Ohne diese ausdrückliche Aktivierung wird der Company NOW nicht als öffentlich zugänglicher Inhalt für diesen Bereich bereitgestellt.
Personenbezogene Daten privater Nutzerkonten sind nicht öffentlich.
Beim Folgen von Unternehmen oder Liken von Inhalten gibt SIMINEO die Identität einzelner Nutzer nicht öffentlich bekannt. Die Plattform zeigt ausschließlich aggregierte Follower- und Like-Zahlen an.
Besondere Kategorien personenbezogener Daten
Zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Artikel 9 Absatz 1 DSGVO gehören insbesondere Daten, aus denen die rassische oder ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder eine Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgehen, sowie genetische Daten, biometrische Daten zur eindeutigen Identifizierung einer natürlichen Person, Gesundheitsdaten und Daten zum Sexualleben oder zur sexuellen Orientierung.
Der bestimmungsgemäße Betrieb von SIMINEO erfordert solche Daten nicht. SIMINEO fragt sie für Registrierung, Profilverwaltung oder die regulären Plattformfunktionen nicht gezielt ab und leitet solche Merkmale nicht aus Nutzerinhalten oder Nutzerverhalten für Profilbildung, Werbung, Ranking, Empfehlung oder Statistik ab.
Nutzer werden gebeten, besondere Kategorien personenbezogener Daten weder in nicht öffentlichen Eingabefeldern noch in veröffentlichten Inhalten anzugeben, soweit dies für die Nutzung der jeweiligen Funktion nicht erforderlich und rechtlich zulässig ist.
Veröffentlicht eine betroffene Person eigene besondere personenbezogene Daten bewusst über eine öffentlich zugängliche Funktion, kann für die konkrete öffentliche Bereitstellung insbesondere Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe e DSGVO relevant sein, sofern die betroffene Person die betreffenden Daten selbst offensichtlich öffentlich gemacht hat. Dies ersetzt nicht die für die jeweilige Verarbeitung zusätzlich erforderliche Rechtsgrundlage nach Artikel 6 DSGVO und rechtfertigt keine zweckfremde Weiterverarbeitung.
Beziehen sich solche Angaben auf eine andere identifizierte oder identifizierbare natürliche Person, behandelt SIMINEO die bloße Entscheidung des veröffentlichenden Nutzers nicht als Einwilligung dieser Person und nicht als Nachweis dafür, dass die betroffene Person die Daten selbst offensichtlich öffentlich gemacht hat. Fehlt für die Verarbeitung durch SIMINEO eine anwendbare Rechtsgrundlage nach Artikel 6 DSGVO und eine einschlägige Voraussetzung nach Artikel 9 Absatz 2 DSGVO, kann der betreffende Inhalt eingeschränkt oder entfernt werden.
Gelangen besondere Kategorien personenbezogener Daten unbeabsichtigt in Meldungen, formelle Hinweise, Support-, Sicherheits- oder Moderationsvorgänge, werden sie nur in dem für die Bearbeitung des konkreten Vorgangs erforderlichen Umfang verarbeitet. Die jeweils erforderliche Rechtsgrundlage und Voraussetzung nach Artikel 9 Absatz 2 DSGVO ist anhand des konkreten Verarbeitungszwecks zu bestimmen.
Im derzeit auditierten System findet keine biometrische Identifizierung, Gesichtserkennung oder Erstellung biometrischer Templates statt. Das bloße Hochladen eines Fotos wird daher nicht allein wegen der Abbildung einer Person als biometrische Identifizierung behandelt.
Öffentlich bereitgestellte Company-Profile und Posts können von Suchmaschinen indexiert werden. Die Veröffentlichung besonderer personenbezogener Daten in solchen Bereichen kann deshalb zu einer erheblich größeren Verbreitung führen und soll vermieden werden, sofern die Veröffentlichung nicht rechtlich zulässig und tatsächlich erforderlich ist. Wird ein solcher Inhalt bei SIMINEO gelöscht oder seine öffentliche Bereitstellung beendet, kann er in Suchergebnissen oder zwischengespeicherten Darstellungen externer Suchmaschinen vorübergehend weiterhin erscheinen, bis der jeweilige Suchmaschinenanbieter die betreffende URL erneut abruft, seinen Index aktualisiert oder den gespeicherten Inhalt entfernt.
Pflichtangaben und freiwillige Angaben
SIMINEO kann die Angabe bestimmter personenbezogener Daten für die Erstellung eines Nutzerkontos und den Betrieb des Dienstes verpflichtend machen.
Die Angabe freiwilliger Daten erfolgt auf Grundlage der Entscheidung des Nutzers. Werden diese Daten nicht bereitgestellt, kann dies jedoch zu einer eingeschränkten Funktionalität oder zur Nichtverfügbarkeit einzelner Funktionen führen.
Zweck, Rechtsgrundlage, Speicherdauer und Kategorien der jeweils verarbeiteten personenbezogenen Daten werden in den folgenden Abschnitten dieser Datenschutzerklärung näher erläutert.
5. Zwecke und Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung
SIMINEO verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich zu festgelegten, eindeutigen und rechtmäßigen Zwecken. Die Datenverarbeitung steht in jedem Fall im Zusammenhang mit dem Betrieb und der Sicherheit des Dienstes, der Verwaltung von Nutzerkonten, der Erfüllung von Abonnements sowie der Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen des Verantwortlichen.
Für jede Verarbeitungstätigkeit legt der Verantwortliche deren Zweck sowie die entsprechende Rechtsgrundlage nach der DSGVO fest. In bestimmten Fällen können dieselben personenbezogenen Daten für mehrere miteinander zusammenhängende Zwecke verarbeitet werden, sofern hierfür jeweils eine geeignete Rechtsgrundlage besteht.
Die verarbeiteten Datenkategorien, Aufbewahrungsfristen, Empfänger, Auftragsverarbeiter sowie weitere Einzelheiten zu den jeweiligen Verarbeitungstätigkeiten werden in den nachfolgenden Abschnitten dieser Datenschutzerklärung erläutert.
5.1 Erstellung und Verwaltung von Nutzerkonten
Zweck der Verarbeitung
Erstellung des Nutzerkontos, Identifizierung des Nutzers, Bereitstellung der Anmeldefunktion, Ermöglichung der Nutzung des Dienstes, Verwaltung der Berechtigungen sowie Begründung und Aufrechterhaltung des Vertragsverhältnisses zwischen dem Nutzer und dem Verantwortlichen.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO – die Verarbeitung ist für den Abschluss und die Erfüllung des Vertrags zwischen dem Nutzer und dem Verantwortlichen erforderlich.
5.2 Schutz der Sicherheit und Inhaberschaft des Nutzerkontos
Zweck der Verarbeitung
Aufrechterhaltung der Sicherheit von Nutzerkonten, Verifizierung der E-Mail-Adresse, Bereitstellung der Passwort-Zurücksetzung, Nachweis der Kontoinhaberschaft mithilfe des Recovery Codes, sichere Änderung der E-Mail-Adresse sowie Verhinderung unbefugter Zugriffe, Kontoübernahmen und sonstiger Missbrauchsfälle.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO – Verarbeitung zur Bereitstellung der für die Vertragserfüllung erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen.
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO – berechtigtes Interesse des Verantwortlichen am Schutz der Sicherheit der Nutzerkonten, des Dienstes und seiner Nutzer.
5.3 Öffentliche Darstellung von Unternehmensprofilen und Unternehmensinhalten
Zweck der Verarbeitung
Öffentliche Darstellung von Unternehmensprofilen, Sicherstellung der Auffindbarkeit von Unternehmen sowie Ermöglichung der Einsicht in die von Unternehmen für die öffentliche Darstellung bereitgestellten Informationen und Inhalte.
Hierzu kann auch ein aktiver Company NOW gehören, wenn das Unternehmen die zusätzliche öffentliche Sichtbarkeit für den betreffenden Company NOW ausdrücklich aktiviert. In diesem Fall erfolgt die öffentliche Bereitstellung entsprechend der vom Unternehmen gewählten Funktionseinstellung. Ohne eine solche Aktivierung wird der Company NOW nicht für die öffentlich zugängliche Anzeige vor der Anmeldung bereitgestellt.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO – Verarbeitung zur Bereitstellung und Erfüllung der vom Unternehmen in Anspruch genommenen Funktionen des Dienstes.
5.4 Bereitstellung der Plattformfunktionen
Zweck der Verarbeitung
Betrieb der Funktionen des SIMINEO-Dienstes, insbesondere das Folgen von Unternehmen, das Liken von Beiträgen sowie weitere vom Nutzer initiierte Plattformfunktionen.
Likes und Follows stellen ihrem Wesen nach keine öffentlichen Nutzerbeziehungen dar. Sie werden vom System weder für Profiling noch für personalisierte Empfehlungssysteme verwendet.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO – Verarbeitung zur Bereitstellung der vom Nutzer angeforderten Dienste.
Für Hinweise auf neue Beiträge gefolgter Unternehmen speichert SIMINEO je Follow-Beziehung einen Zeitstempel und die Kennung des zuletzt als gesehen berücksichtigten Beitrags. Die Angaben dienen der Ermittlung ungesehener Beiträge und entsprechender Hinweise, einschließlich unterstützter App-Badges. Das bloße Öffnen der Following-Übersicht setzt diesen Zustand nicht zurück. Beim Entfolgen oder bei der Kontolöschung werden die Angaben mit der Follow-Beziehung gelöscht.
5.4.1 Push-Benachrichtigungen und Aktivitätsanzeigen
Zweck der Verarbeitung
Bereitstellung optionaler dienstbezogener Push-Benachrichtigungen und Aktivitätsanzeigen, damit Nutzer über für ihr Nutzerkonto relevante Ereignisse und neue Aktivitäten innerhalb von SIMINEO informiert werden können.
Soweit Push-Benachrichtigungen verwendet werden, verarbeitet SIMINEO die hierfür erforderlichen technischen Push-Subscription-Daten und die Zuordnung zum jeweiligen Nutzerkonto. Die Erteilung oder Verweigerung der Benachrichtigungsberechtigung erfolgt über die Einstellungen des verwendeten Browsers oder Betriebssystems.
Beim Abmelden kann die serverseitige Zuordnung einer vorhandenen Push-Subscription zum Nutzerkonto aufgehoben werden. Eine auf dem Gerät oder im Browser bestehende Benachrichtigungsberechtigung wird dadurch nicht automatisch widerrufen.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO – Verarbeitung zur Bereitstellung der vom Nutzer verwendeten dienstbezogenen Benachrichtigungs- und Aktivitätsfunktionen.
5.4.2 Radar und gespeicherte Suchpunkte
Zweck der Verarbeitung
SIMINEO ermöglicht Nutzern, für die Radar-Funktion geografische Koordinaten als Suchpunkt einzugeben und optional im Nutzerkonto zu speichern, um Unternehmen innerhalb eines vom Nutzer gewählten Umkreises anzuzeigen und gespeicherte Suchpunkte später erneut verwenden zu können.
Bei einem gespeicherten Suchpunkt verarbeitet SIMINEO die vom Nutzer selbst vergebene Bezeichnung sowie die zugehörigen geografischen Koordinaten.
Die Bezeichnung eines gespeicherten Suchpunkts wird ausschließlich vom Nutzer festgelegt. SIMINEO überprüft nicht, ob diese Bezeichnung dem tatsächlichen geografischen Ort der eingegebenen Koordinaten entspricht.
Geschäftskonten können für die freiwillige Teilnahme ihres Unternehmens an der Radar-Funktion gesonderte geografische Koordinaten hinterlegen. Sind diese beiden Koordinaten nicht hinterlegt, wird das Unternehmen nicht als Radar-Unternehmen in die Entfernungssuche einbezogen.
Bei einer konkreten Radar-Suche übermittelt der angemeldete Nutzer den von ihm gewählten Suchpunkt und den gewählten Suchradius an SIMINEO. SIMINEO berechnet serverseitig die geografische Entfernung zwischen diesem Suchpunkt und den für die Radar-Teilnahme hinterlegten Unternehmenskoordinaten und gibt nur diejenigen geeigneten Unternehmen als Suchergebnis zurück, die innerhalb des gewählten Suchradius liegen.
Die exakten für die Radar-Teilnahme hinterlegten Unternehmenskoordinaten werden dabei nicht als Bestandteil des Radar-Suchergebnisses an den Browser des suchenden Nutzers übermittelt. Für die Darstellung erhält die Benutzeroberfläche nur die für die Radar-Funktion erforderlichen Unternehmensangaben sowie eine für die Anzeige gerundete Entfernung zum gewählten Suchpunkt.
Die Ergebnisliste wird nach dieser geografischen Entfernung sortiert, wobei näher gelegene Unternehmen vor weiter entfernten Unternehmen angezeigt werden. Follow-Status, Likes, Popularität, Interaktions- oder Engagementwerte, Company NOW sowie Zahlungen oder die Art eines Abonnements werden nicht verwendet, um die Position eines Unternehmens in dieser Radar-Ergebnisliste zu verbessern.
Die Radar-Funktion führt keine fortlaufende Standortverfolgung des Nutzers durch. Die vom Nutzer eingegebenen oder gespeicherten Bezeichnungen und Suchpunktkoordinaten werden nicht an externe Standort- oder Geokodierungsdienste übermittelt.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO – Verarbeitung zur Bereitstellung der vom Nutzer beziehungsweise Geschäftskonto angeforderten Radar-, Suchpunkt- und Unternehmensauffindbarkeitsfunktionen des Dienstes.
5.4.3 Private Suchanfragen
Zweck der Verarbeitung
Private Nutzer können innerhalb von SIMINEO eine Suchanfrage erstellen, um Unternehmen auf einen konkreten Bedarf in einer angegebenen Stadt aufmerksam zu machen. Hierfür verarbeitet SIMINEO die vom Nutzer angegebene Stadt, eine für die technische Suche normalisierte Form der Stadtbezeichnung, den vom Nutzer eingegebenen Suchtext, den Zeitpunkt der Erstellung sowie die interne Zuordnung der Suchanfrage zum Nutzerkonto.
Angemeldete Geschäftskonten können innerhalb der dafür vorgesehenen Suchfunktion sämtliche aktiven Private Suchanfragen einsehen, die von aktiven und verifizierten privaten Nutzerkonten stammen. Ohne Stadtfilter werden die aktiven Suchanfragen nach Aktualität angezeigt, wobei neuere Suchanfragen zuerst erscheinen. Geschäftskonten können die angezeigten Suchanfragen unabhängig von ihren gespeicherten Städten nach einer frei eingegebenen Stadt filtern beziehungsweise durchsuchen. Angezeigt werden die Stadt, der Suchtext und der Zeitpunkt der Erstellung. Dabei werden ihnen weder der Nutzername noch die E-Mail-Adresse, die öffentliche Nutzerkennung, die interne Nutzerkennung oder sonstige unmittelbar identifizierende Kontodaten des privaten Nutzers offengelegt.
Ein Geschäftskonto kann bei einer aktiven Suchanfrage einmalig über die dafür vorgesehene Funktion signalisieren, dass es helfen kann. Hierfür speichert SIMINEO die Zuordnung zwischen der betreffenden Suchanfrage und dem Geschäftskonto sowie den Zeitpunkt dieser Reaktion. Die Reaktion enthält keinen vom Unternehmen frei eingegebenen Nachrichtentext.
Dem privaten Nutzer werden bei einer solchen Reaktion die für die Zuordnung und den Aufruf des antwortenden Unternehmens erforderlichen öffentlich sichtbaren Profildaten angezeigt. Dazu können insbesondere die öffentliche Profilkennung, der Unternehmensname, die im Unternehmensprofil angegebene Stadt und das Profilbild gehören. Die interne Nutzerkennung des Geschäftskontos wird dem privaten Nutzer hierbei nicht offengelegt.
Wird eine Suchanfrage von einem Geschäftskonto wegen eines möglichen Verstoßes gemeldet, kann SIMINEO zum Zweck der Moderation eine gesonderte Momentaufnahme der Stadt und des Suchtexts zusammen mit dem Meldegrund und dem Zeitpunkt der Meldung speichern. Diese Moderationsdaten können auch dann fortbestehen, wenn die ursprüngliche Suchanfrage später gelöscht wird.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO – Verarbeitung zur Bereitstellung der vom privaten Nutzer angeforderten Suchfunktion. Soweit Daten einer gemeldeten Suchanfrage gesondert zu Moderations- und Missbrauchspräventionszwecken gespeichert werden, erfolgt diese Verarbeitung auf Grundlage von Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO entsprechend Abschnitt 5.5.
5.4.4 Gespeicherte Städte für Geschäftskonten
Zweck der Verarbeitung
Unabhängig von der allgemeinen Möglichkeit, sämtliche aktiven Private Suchanfragen zu durchsuchen und nach einer beliebigen Stadt zu filtern, können Geschäftskonten bis zu drei Städte speichern, die für sie von besonderem Interesse sind. Diese gespeicherten Städte dienen als zusätzliche Beobachtungs- und Benachrichtigungsfunktion. Sie werden verwendet, um neue Private Suchanfragen in diesen Städten zu erkennen und dem Geschäftskonto entsprechende Hinweise, Aktivitätsanzeigen und – soweit die Benachrichtigungsfunktion verwendet wird – Push-Benachrichtigungen bereitzustellen.
Hierfür verarbeitet SIMINEO die vom Geschäftskonto gespeicherte Stadt, eine für den technischen Abgleich normalisierte Form der Stadtbezeichnung sowie einen technischen Verarbeitungsstand, anhand dessen festgestellt wird, welche passenden Suchanfragen für die betreffende gespeicherte Stadt bereits als gesehen berücksichtigt wurden. Dieser technische Verarbeitungsstand enthält keinen zusätzlichen Inhalt der Private Suchanfragen.
Beim erstmaligen Speichern einer Stadt wird der technische Verarbeitungsstand so gesetzt, dass bereits zuvor vorhandene Suchanfragen dieser Stadt nicht nachträglich als neue Suchanfragen behandelt werden. Neue Hinweise entstehen nur für später hinzukommende Private Suchanfragen, deren normalisierte Stadtbezeichnung mit der gespeicherten Stadt übereinstimmt.
Die gespeicherten Städte und der zugehörige technische Gesehen-Stand sind dem jeweiligen Geschäftskonto zugeordnet und werden nicht öffentlich angezeigt. Ein Geschäftskonto kann seine gespeicherten Städte über die dafür vorgesehene Funktion ändern oder entfernen.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO – Verarbeitung zur Bereitstellung der vom Geschäftskonto angeforderten Such-, Hinweis- und Benachrichtigungsfunktionen des Dienstes.
5.4.5 Remind Me – persönliche Beitragserinnerungen
Zweck der Verarbeitung
Private Nutzer können zu einem Beitrag eine persönliche Erinnerung mit einem selbst gewählten Zeitpunkt und einem eigenen Erinnerungstext von höchstens 150 Zeichen speichern. SIMINEO verarbeitet diese Daten, um die Erinnerung dem Nutzerkonto und dem betreffenden Beitrag zuzuordnen, die Erinnerung zum vorgesehenen Zeitpunkt technisch zu verarbeiten und dem Nutzer die zugehörige Benachrichtigungs- und Aktivitätsfunktion bereitzustellen.
Ist für das Nutzerkonto eine verwendbare Push-Subscription vorhanden, kann der vom Nutzer eingegebene Erinnerungstext zum gewählten Zeitpunkt als Push-Benachrichtigung an den Nutzer übermittelt werden. Nach erfolgreicher Push-Zustellung kann zusätzlich ein zugehöriges Aktivitätsereignis erzeugt werden, damit die Erinnerung innerhalb der Aktivitäts- und Ungelesen-Anzeige von SIMINEO berücksichtigt wird.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO – Verarbeitung zur Bereitstellung der vom Nutzer ausdrücklich angeforderten Erinnerungs-, Benachrichtigungs- und Aktivitätsfunktion des Dienstes.
5.5 Moderation und Missbrauchsprävention
Zweck der Verarbeitung
Aufrechterhaltung des sicheren Betriebs des Dienstes, Prüfung von Community-Meldungen, Durchsetzung der Plattformregeln, Untersuchung möglicher missbräuchlicher oder rechtswidriger Inhalte, Dokumentation von Moderationsentscheidungen sowie Wahrung der Integrität der Plattform.
Hierzu können insbesondere Moderationsmeldungen, Momentaufnahmen gemeldeter Inhalte, Meldegründe, ergänzende vom Meldenden eingegebene Erläuterungen, administrative Prüfungsdaten, Entscheidungsgründe, individuelle Erläuterungen, angewendete Maßnahmen und die dazugehörigen Zeitpunkte verarbeitet werden.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO – berechtigtes Interesse des Verantwortlichen an der Sicherheit und Zuverlässigkeit des Dienstes, der Verhinderung und Aufklärung von Missbrauch, der sachgerechten Bearbeitung von Community-Meldungen sowie der Durchsetzung der Plattformregeln.
5.5.1 AI Check – Kennzeichnungstransparenz und Missbrauchsprävention
Zwecke der Verarbeitung sind die Bereitstellung einer nachvollziehbaren KI-Kennzeichnung, die Überprüfung gemeldeter Abweichungen, die Korrektur der wirksamen Einstufung, die Missbrauchsprävention und die begrenzte Dokumentation administrativer Entscheidungen und Benachrichtigungen.
Für die Bereitstellung der vom Unternehmensnutzer verwendeten Kennzeichnungsfunktion kommt Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO in Betracht. Die fallbezogene Prüfung, Missbrauchsprävention und erforderliche Nachweisführung beruhen auf Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO, dem berechtigten Interesse an Transparenz, zuverlässigen Kennzeichnungen und dem Schutz vor missbräuchlichen Meldungen. Die entsprechende Interessenabwägung und Datenminimierung werden gesondert dokumentiert.
Die Prüfung und Entscheidung über eine AI-Check-Meldung erfolgt administrativ; die Kennzeichnung ist keine automatisierte Feststellung des tatsächlichen Bildursprungs.
5.6 IT-Sicherheit, Monitoring und Protokollierung
Zweck der Verarbeitung
Aufrechterhaltung der IT-Sicherheit des Dienstes, Sicherstellung des stabilen Betriebs, Erkennung technischer Fehler, Erkennung von Missbrauch, Verhinderung von Angriffen sowie Protokollierung betrieblicher Ereignisse.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO – berechtigtes Interesse des Verantwortlichen an einem sicheren, zuverlässigen und kontinuierlichen Betrieb des Dienstes.
5.7 Administrative Audit-Protokollierung
Zweck der Verarbeitung
Dokumentation administrativer Maßnahmen, Gewährleistung der Rechenschaftspflicht, Nachvollziehbarkeit von Moderationsentscheidungen, Untersuchung von Sicherheitsvorfällen sowie nachträgliche Überprüfbarkeit des ordnungsgemäßen Betriebs des Dienstes.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO – berechtigtes Interesse des Verantwortlichen an Transparenz und Nachvollziehbarkeit administrativer Maßnahmen.
5.8 Abonnements und Zugangsberechtigung
Zweck der Verarbeitung
Verwaltung der SIMINEO-Abonnements und Zugangsberechtigungen, Zuordnung des gewählten Tarifs, Verwaltung des Abonnementstatus und des Abonnement-Lebenszyklus, Verarbeitung der hierfür erforderlichen Paddle-Kunden- und Subscription-Referenzen, Bereitstellung des Zugangs zum Paddle-Kundenportal sowie begrenzte technische Dokumentation von Subscription- und Billing-Ereignissen.
Die eigentliche Zahlungsabwicklung, die Verarbeitung von Zahlungsinstrumenten, die Rechnungsstellung sowie wesentliche zahlungs-, steuer- und Merchant-of-Record-bezogene Prozesse werden durch Paddle durchgeführt. SIMINEO speichert nach dem derzeitigen Systemstand keine vollständigen Zahlungskartendaten, keine Details zu Zahlungsmethoden und keine lokalen Rechnungsdateien.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO – soweit die Verarbeitung für die Bereitstellung, Verwaltung oder Beendigung des vom Nutzer gewählten SIMINEO-Zugangs beziehungsweise Abonnements erforderlich ist.
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c DSGVO – soweit die Verarbeitung oder Aufbewahrung bestimmter Abrechnungs- und Nachweisdaten zur Erfüllung gesetzlicher buchhalterischer oder sonstiger rechtlicher Verpflichtungen von SIMINEO erforderlich ist.
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO – soweit begrenzte technische Subscription-, Lifecycle- und Billing-Nachweise über die unmittelbare Vertragsdurchführung hinaus für Systemsicherheit, Fehleranalyse, Konfliktaufklärung oder technische Nachweiszwecke erforderlich sind.
5.9 Transaktions-E-Mails
Zweck der Verarbeitung
Versand von Transaktions-E-Mails im Zusammenhang mit dem Betrieb des Nutzerkontos, insbesondere Registrierungsbestätigungen, E-Mail-Verifizierung, Passwort-Zurücksetzung, Abrechnungsbenachrichtigungen, Abonnementereignisse, Kontoänderungen sowie sonstige für den Betrieb des Dienstes erforderliche Mitteilungen.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO – für die Vertragserfüllung erforderliche Kommunikation.
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO – berechtigtes Interesse des Verantwortlichen an der Bereitstellung von Informationen im Zusammenhang mit dem sicheren Betrieb der Nutzerkonten.
5.10 Kontaktaufnahme und Kundensupport
Zweck der Verarbeitung
SIMINEO verarbeitet personenbezogene Daten, wenn Personen den Verantwortlichen über die veröffentlichten E-Mail-Adressen oder über das allgemeine Kontaktformular kontaktieren, insbesondere im Zusammenhang mit allgemeinen Fragen, Kundensupport, technischen Problemen, Nutzerkonten, Abonnements, Beschwerden, geschäftlichen Anliegen oder sonstigen dienstbezogenen Anfragen.
Je nach Inhalt der Anfrage können insbesondere die Absender-E-Mail-Adresse, Name oder sonstige vom Absender verwendete Identitätsangaben, Betreff, Nachrichteninhalt, Antwortkommunikation, Zeitangaben, technische E-Mail-Metadaten sowie gegebenenfalls freiwillig übermittelte Anhänge oder fallbezogene Referenzen verarbeitet werden.
SIMINEO betreibt für allgemeine Kontakt- und Supportanfragen derzeit kein eigenständiges Support-Ticket-System und keine separate Support-Datenbank innerhalb der Plattform.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO – soweit die Bearbeitung zur Durchführung eines bestehenden Vertragsverhältnisses oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen auf Anfrage der betroffenen Person erforderlich ist.
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO – soweit die Verarbeitung für die Bearbeitung sonstiger berechtigter Kontakt-, Support- oder Geschäftsanliegen, zur Konfliktklärung oder zur begrenzten Nachweisführung erforderlich ist und keine überwiegenden Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person entgegenstehen.
Soweit eine Anfrage Bestandteil eines gesonderten gesetzlichen, datenschutzrechtlichen, moderationsbezogenen oder sonstigen speziell geregelten Verfahrens ist, richtet sich die Verarbeitung nach den hierfür einschlägigen besonderen Rechtsgrundlagen und Regelungen.
5.11 Aufbewahrungspflichten und Archivierung
Zweck der Verarbeitung
Gewährleistung der Rechenschaftspflicht, Aufrechterhaltung der Informationssicherheit, Sicherstellung der Nachvollziehbarkeit von Sicherheitsvorfällen, Verwaltung von Archivierungsprozessen sowie Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO – berechtigtes Interesse des Verantwortlichen an einem sicheren und nachvollziehbaren Betrieb des Dienstes.
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c DSGVO – Verarbeitung, soweit die Aufbewahrung von Daten gesetzlich vorgeschrieben ist.
5.12 Reichweiten-, Nutzungs- und Leistungsstatistiken
Zweck der Verarbeitung
SIMINEO erfasst in datenminimierter Form bestimmte Interaktionen innerhalb des Dienstes, um Unternehmen eine Statistik über die Nutzung und Reichweite ihrer eigenen SIMINEO-Präsenz bereitzustellen und dem Verantwortlichen aggregierte Informationen über Nutzung, Entwicklung und Funktionsweise der Plattform zur Verfügung zu stellen.
Erfasst werden können insbesondere Profilaufrufe, Beitragsaufrufe, Follows, Likes, Shares, Telefon-Klicks und Karten-Klicks sowie der Zeitpunkt der jeweiligen Interaktion und die Zuordnung zum betroffenen Unternehmensprofil beziehungsweise – soweit erforderlich – zu einem Beitrag.
Die Statistikereignisse enthalten keine Kennung des Nutzers oder Besuchers, der die jeweilige Interaktion ausgelöst hat. Unternehmen erhalten keine Besucherlisten und keine Informationen darüber, welche konkrete Person eine Interaktion durchgeführt hat.
Unternehmen erhalten ausschließlich zusammengefasste Leistungswerte für ihre eigene SIMINEO-Präsenz. Die administrative Plattformstatistik stellt ebenfalls aggregierte Kennzahlen und zeitliche Entwicklungen dar und dient insbesondere der Beurteilung von Plattformwachstum, Nutzung, Reichweite und Funktionsweise des Dienstes.
Die Statistikdaten werden nicht zur Erstellung personenbezogener Interessenprofile, zur personalisierten Werbung oder zur algorithmischen Personalisierung von Inhalten verwendet.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO – berechtigtes Interesse des Verantwortlichen an der datensparsamen Messung der Nutzung, Reichweite, Entwicklung und Funktionsweise des SIMINEO-Dienstes sowie an der Bereitstellung aussagekräftiger Leistungsinformationen für Geschäftskonten, ohne hierfür die Identität einzelner Besucher in den Statistikereignissen zu speichern.
Company NOW – nachgelagerte Speicherung
Ein Company NOW bleibt ab seiner Veröffentlichung für längstens 24 Stunden aktiv, sofern er nicht zuvor gelöscht oder ersetzt wird. Diese aktive Bereitstellung erfolgt im Rahmen der vom Geschäftskonto angeforderten Plattformfunktion auf Grundlage von Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO.
Nach Ablauf, Löschung oder Ersetzung wird ein Company NOW nicht mehr als aktiver Inhalt bereitgestellt. Der ursprüngliche Company-NOW-Datensatz kann jedoch für einen begrenzten Zeitraum im aktiven System fortbestehen, soweit dies erforderlich ist, um zeitnah nachträglich auftretende Missbrauchs- oder Moderationsfragen zu prüfen, Meldungen oder Plattformvorgänge einem zuvor veröffentlichten Inhalt zuordnen zu können oder eine erforderliche Nachweisführung beziehungsweise die Abwehr oder Durchsetzung damit zusammenhängender rechtlicher Ansprüche zu ermöglichen.
Diese nachgelagerte Speicherung erfolgt auf Grundlage von Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO und ist auf höchstens 90 Tage ab der Veröffentlichung begrenzt. Während dieser Phase wird der Datensatz nicht erneut als aktiver Company NOW verwendet oder öffentlich sichtbar gemacht. Nach Ablauf der Frist wird er im Rahmen des regelmäßigen Aufbewahrungs- und Löschzyklus aus dem aktiven System gelöscht.
5.13 Formelle Hinweise auf rechtswidrige Inhalte nach Artikel 16 DSA
Zweck der Verarbeitung
Entgegennahme, Prüfung und Bearbeitung von Hinweisen auf mutmaßlich rechtswidrige Inhalte nach Artikel 16 DSA, Identifizierung des konkret beanstandeten Inhalts, Kommunikation mit der hinweisgebenden Person, Dokumentation der administrativen Prüfung und Entscheidung sowie Durchführung und Nachweis einer gegebenenfalls erforderlichen Maßnahme.
Zu diesem Zweck kann SIMINEO die in Abschnitt 4 beschriebenen Hinweis-, Kontakt-, Inhalts-, Prüfungs-, Entscheidungs- und Versanddaten verarbeiten.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c DSGVO in Verbindung mit den auf SIMINEO anwendbaren gesetzlichen Verpflichtungen aus der Verordnung (EU) 2022/2065, insbesondere Artikel 16 DSA.
Soweit einzelne Daten nach Abschluss des unmittelbaren gesetzlichen Bearbeitungsvorgangs für einen begrenzten Zeitraum zur Rechenschaftspflicht, zur Sicherung der Nachvollziehbarkeit der Entscheidung oder zur Abwehr und Klärung damit zusammenhängender rechtlicher Ansprüche weiter gespeichert werden, kann die weitere Verarbeitung zusätzlich auf Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO gestützt werden, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.
5.14 Mitteilungen über Moderationsentscheidungen und Maßnahmen
Zweck der Verarbeitung
Versand beziehungsweise Versandversuch und Dokumentation von Eingangsbestätigungen und Entscheidungsmitteilungen an Hinweisgeber sowie – soweit erforderlich – von Mitteilungen an die von einer Inhaltsbeschränkung betroffenen Nutzer, insbesondere von Begründungen nach Artikel 17 DSA.
Für die Benachrichtigung eines betroffenen Inhaltsinhabers kann SIMINEO eine zweckgebundene Momentaufnahme der für die Zustellung erforderlichen Kontaktdaten verwenden. Diese Daten werden nicht verwendet, um dem betroffenen Inhaltsinhaber die persönlichen Kontaktdaten des Hinweisgebers mitzuteilen.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c DSGVO, soweit die Mitteilung zur Erfüllung einer gesetzlichen Verpflichtung nach dem DSA erforderlich ist. Soweit technische Versand- und Nachweisdaten zur Sicherstellung und Dokumentation einer ordnungsgemäßen Kommunikation verarbeitet werden, kann ergänzend Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO Anwendung finden.
5.15 Meldung des Verdachts auf Straftaten nach Artikel 18 DSA
Zweck der Verarbeitung
Erhält SIMINEO im Rahmen seiner Tätigkeit als Hostingdiensteanbieter Kenntnis von Informationen, die den Verdacht begründen, dass eine Straftat, die eine Gefahr für das Leben oder die Sicherheit einer Person oder von Personen darstellt, begangen wurde, begangen wird oder begangen werden könnte, verarbeitet SIMINEO die hierfür relevanten verfügbaren Informationen, um die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung und gegebenenfalls die Mitteilung an die zuständigen Strafverfolgungs- oder Justizbehörden nach Artikel 18 DSA durchzuführen.
Die hierbei verarbeiteten Daten können insbesondere Angaben zum betroffenen Inhalt oder Nutzerkonto, den sachlichen Kontext des Verdachts, vorhandene Identifikations- und Kontaktdaten, einschlägige Moderations- oder Hinweisreferenzen, Zeitangaben sowie sonstige für die gesetzliche Mitteilung relevante und SIMINEO tatsächlich vorliegende Informationen umfassen.
Soweit die Voraussetzungen des Artikel 18 DSA erfüllt sind, kann SIMINEO diese relevanten Informationen an die Strafverfolgungs- oder Justizbehörden des betreffenden Mitgliedstaats oder der betreffenden Mitgliedstaaten übermitteln. Kann der betreffende Mitgliedstaat nicht mit hinreichender Gewissheit ermittelt werden, kann die Mitteilung nach Maßgabe von Artikel 18 Absatz 2 DSA an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden des Mitgliedstaats erfolgen, in dem SIMINEO niedergelassen ist, oder an Europol oder an beide Stellen.
Die Verarbeitung nach diesem Abschnitt begründet keine allgemeine Überwachung von Nutzerinhalten und keine allgemeine Verpflichtung, aktiv nach möglichen Straftaten zu suchen. Eine Prüfung erfolgt nur, wenn SIMINEO tatsächlich Kenntnis von Informationen erlangt, die den gesetzlichen Schwellenwert des Artikel 18 DSA erreichen können.
Rechtsgrundlage der Verarbeitung
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c DSGVO in Verbindung mit Artikel 18 der Verordnung (EU) 2022/2065 (Digital Services Act – DSA), soweit die Verarbeitung zur Erfüllung der dort geregelten gesetzlichen Mitteilungs- und Informationspflicht erforderlich ist.
6. Nutzerkonto und Authentifizierung
Die Nutzung von SIMINEO erfordert die Erstellung eines Nutzerkontos. Das System verarbeitet die mit dem Nutzerkonto verbundenen Daten zur Bereitstellung des Dienstes, zur Identifizierung des Nutzers, zur Aufrechterhaltung der Kontosicherheit sowie zur Verhinderung unbefugter Zugriffe.
Die mit dem Nutzerkonto verbundenen Daten gelten nicht als öffentliche Profildaten, mit Ausnahme derjenigen Daten, die der Nutzer bei einem Geschäftskonto ausdrücklich zum Zweck der öffentlichen Anzeige bereitstellt.
6.1 Nutzerkonto
Das im Rahmen der Registrierung erstellte Nutzerkonto verfügt über eine eindeutige Kennung. Im Zusammenhang mit dem Nutzerkonto verarbeitet das System unter anderem den Benutzernamen, die E-Mail-Adresse, den Kontotyp, technische Daten für die Authentifizierung, den Zeitpunkt der bei der Registrierung abgegebenen Bestätigung des Mindestalters sowie Informationen zum Status des Kontos.
Die E-Mail-Adresse ist das primäre Kontakt- und Identifikationsdatum des Nutzerkontos. Sie ist nicht Teil des öffentlich angezeigten Profils und wird ausschließlich für Zwecke im Zusammenhang mit dem Betrieb des Dienstes verwendet.
6.2 Anmeldung und Sitzungen
Bei der Anmeldung verwendet das System ein sicheres Authentifizierungsverfahren. Nach erfolgreicher Authentifizierung erstellt das System eine Sitzung, die dem Nutzer die sichere Nutzung des Dienstes ermöglicht.
Die bei der Sitzungsverwaltung eingesetzten Sicherheitsmaßnahmen dienen dazu, unbefugte Zugriffe zu verhindern, Sitzungen ordnungsgemäß zu verwalten und die Sicherheit des Nutzerkontos aufrechtzuerhalten.
Bei Nutzung von SIMINEO als installierte Progressive Web App (PWA) kann das System eine länger bestehende, aktivitätsabhängig erneuerbare Sitzung bereitstellen. Im derzeitigen Betrieb ist diese PWA-Sitzung auf ein Zeitfenster von bis zu 72 Stunden ohne erneute Aktivität begrenzt. Wird die PWA innerhalb dieses Zeitraums erneut verwendet, kann die Sitzung im Rahmen der vorgesehenen Sicherheitsmechanismen erneuert werden.
Die PWA-Sitzung dient ausschließlich der komfortablen und sicheren Aufrechterhaltung des angemeldeten Zustands. Sie wird nicht zu Tracking-, Werbe- oder Profilingzwecken verwendet. Sicherheitsrelevante Ereignisse können auch eine noch nicht abgelaufene Sitzung ungültig machen.
6.3 Recovery Code
SIMINEO verwendet zum Schutz der Inhaberschaft von Nutzerkonten ein Recovery-Code-System.
Der Recovery Code ist eine mit dem Nutzerkonto verbundene Sicherheitskennung, die insbesondere bei Verfahren zur sicheren Änderung der E-Mail-Adresse und zum Nachweis der Kontoinhaberschaft verwendet werden kann.
Der Recovery Code wird ausschließlich in gehashter Form gespeichert. Der Verantwortliche speichert den ursprünglichen Wert des Recovery Codes nicht und kann ihn später weder anzeigen noch wiederherstellen.
6.4 Sicherheitsmaßnahmen
Zum Schutz der Nutzerkonten setzt der Verantwortliche mehrere technische und organisatorische Maßnahmen ein, insbesondere die Verifizierung der E-Mail-Adresse, den Passwort-Zurücksetzungsprozess, die Verwendung des Recovery Codes, die Sitzungsverwaltung sowie Sicherheitsmechanismen zur Verhinderung unbefugter Zugriffe.
Der Verantwortliche überprüft die Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig und passt sie bei Bedarf an, um die Sicherheit des Dienstes und den Schutz der Nutzerkonten langfristig sicherzustellen.
7. Cookies
SIMINEO verwendet ausschließlich Cookies, die für den Betrieb des Dienstes, die Verwaltung von Nutzersitzungen und die Gewährleistung der Sicherheit erforderlich sind. Diese Cookies sind für die Anmeldung, die Sitzungsverwaltung, den CSRF-Schutz und den Schutz administrativer Zugriffe erforderlich.
SIMINEO verwendet in seinem derzeitigen Betrieb keine Marketing-, Werbe-, Analyse-, Tracking- oder Profiling-Cookies.
7.1 Verwendete Cookies
Auf Grundlage des auditierten Betriebs von SIMINEO verwendet das System die folgenden relevanten Cookies:
seeme_authseeme_csrfseeme_admin_gate
Diese Cookies stehen im Zusammenhang mit dem sicheren Betrieb des Dienstes, der Verwaltung von Nutzersitzungen, der Verhinderung unbefugter Zugriffe sowie dem Schutz administrativer Zugriffe.
7.2 Sitzungscookie
Das Cookie seeme_auth steht im Zusammenhang mit der Nutzeranmeldung und der Sitzungsverwaltung. Das System verwendet dieses Cookie, um festzustellen, ob der Nutzer angemeldet ist und ob er berechtigt ist, bestimmte Bereiche des Dienstes zu nutzen.
Das Cookie seeme_auth ist als HttpOnly konfiguriert, sodass der Frontend-JavaScript-Code nicht direkt auf die darin gespeicherten Authentifizierungsdaten zugreifen kann. Das Cookie wird mit der Einstellung SameSite Strict verwendet und nutzt in der Produktionsumgebung die Einstellung Secure.
SIMINEO verwendet in seinem derzeitigen Betrieb kein separates Refresh-Cookie. Die Gültigkeit einer Sitzung wird insbesondere durch die Ablaufzeit des Authentifizierungstokens, die Tokenversionsprüfung und die für den jeweiligen Nutzungskontext geltenden Sitzungsregeln bestimmt. Bei Nutzung als installierte PWA kann die in Abschnitt 6.2 beschriebene aktivitätsabhängige Sitzungserneuerung erfolgen.
7.3 CSRF-Cookie
Das Cookie seeme_csrf ist Teil des CSRF-Schutzes. SIMINEO verwendet das Double-Submit-Cookie-Muster, bei dem das Frontend den Wert des CSRF-Cookies bei zustandsändernden Anfragen zusätzlich im Header X-CSRF-Token übermittelt.
Zustandsändernde Anfragen können abgelehnt werden, wenn das Authentifizierungs-Cookie, das CSRF-Cookie oder der CSRF-Header fehlt oder wenn der Wert des CSRF-Cookies nicht mit dem Wert des CSRF-Headers übereinstimmt.
Das Cookie seeme_csrf ist aufgrund der Double-Submit-Funktion bewusst für den Frontend-Code lesbar. Es ist kein Authentifizierungs-Cookie, sondern ein Sicherheits-Cookie, das für die Funktion des CSRF-Schutzes erforderlich ist. Das Cookie wird mit der Einstellung SameSite Strict verwendet und nutzt in der Produktionsumgebung die Einstellung Secure.
7.4 Cookie im Zusammenhang mit administrativem Zugriff
Das Cookie seeme_admin_gate steht im Zusammenhang mit dem Schutz administrativer Zugriffe. Dieses Cookie wird ausschließlich im Rahmen des administrativen Zugriffsverfahrens verwendet.
Das Cookie seeme_admin_gate ist als HttpOnly und SameSite Strict konfiguriert und nutzt in der Produktionsumgebung die Einstellung Secure. Das Cookie ist administrativen Routen zugeordnet und enthält einen signierten Sicherheitswert.
7.5 Welche Cookies wir nicht verwenden
Auf Grundlage des derzeit auditierten Betriebs von SIMINEO verwendet der Dienst keine:
- Marketing-Cookies;
- Werbe-Cookies;
- Analyse-Cookies;
- Tracking-Cookies Dritter;
- Profiling- oder Verhaltensanalyse-Cookies;
- Cookies zur Anzeige personalisierter Werbung.
Die Cookie-Nutzung von SIMINEO beschränkt sich auf technische Cookies, die für den sicheren Betrieb des Dienstes und den Schutz der Nutzerkonten erforderlich sind.
8. Abonnements und Zahlung
SIMINEO wird als kostenpflichtiger Dienst betrieben. Bei der Verwaltung von Abonnements führt das System einerseits eigene interne Abonnement- und Berechtigungsnachweise und nimmt andererseits für Zahlungs- und Abrechnungsprozesse einen externen Zahlungsdienstleister in Anspruch.
Das interne System von SIMINEO verarbeitet die Daten, die zur Prüfung von Abonnementberechtigungen, zur Gewährung des Zugriffs, zur Verwaltung des Abonnementstatus und zur Protokollierung von Ereignissen im Zusammenhang mit dem Abonnement erforderlich sind.
8.1 Abonnementsystem
SIMINEO verwendet ein eigenes internes Abonnementsystem, um festzustellen, ob der Nutzer berechtigt ist, bestimmte Bereiche des Dienstes zu nutzen.
Im Zusammenhang mit dem Abonnement verarbeitet das System insbesondere die Bezeichnung des Abonnementanbieters, den gewählten Tarif, den Abonnementstatus, die vom Anbieter bereitgestellten Kunden- und Abonnementkennungen, das Ende des aktuellen Abonnementzeitraums, einen etwaigen Kündigungs- oder Löschstatus sowie die dazugehörigen Zeitstempel.
Die internen Abonnementstatus von SIMINEO können insbesondere aktiv, in Kündigung befindlich und gelöscht sein. Der Status „inaktiv“ ist kein eigenständiger Abonnement-Lebenszyklusstatus, sondern bedeutet, dass im System kein aktives Abonnement oder keine verfügbare aktive Berechtigung vorhanden ist.
Über den Zugriff auf den Dienst entscheidet SIMINEO auf Grundlage seiner eigenen internen Abonnement- und Berechtigungsnachweise.
8.2 Paddle-Zahlungsdienst
SIMINEO nutzt Paddle zur Abwicklung von Zahlungs-, Abonnement- und Abrechnungsprozessen.
Während des Zahlungsvorgangs erfolgt der Checkout über das System von Paddle. Zur Einleitung des Checkouts kann SIMINEO den für das Abonnement erforderlichen Kontext übermitteln oder verwenden, insbesondere die mit dem Nutzerkonto verbundene E-Mail-Adresse, den gewählten Tarif, den Kontotyp, die Zahlungsumgebung sowie die Rückkehr-URLs im Zusammenhang mit erfolgreicher oder abgebrochener Zahlung.
Die Zahlungsabwicklung, die Verwaltung von Zahlungsmethoden, der Zugriff auf Rechnungen und anbieterseitige Funktionen zur Abonnementverwaltung werden von Paddle bereitgestellt. Nach dem derzeitigen Betrieb von SIMINEO speichert SIMINEO keine Bankkartendaten, Details zu Zahlungsmethoden oder lokal gespeicherte Rechnungsdateien.
Paddle kann im Rahmen von Zahlungs- und Abrechnungsprozessen als eigenständiger Verantwortlicher oder in der nach seinen eigenen Nutzungsbedingungen bestimmten Rolle handeln. Für die Datenverarbeitungspraxis von Paddle gelten die eigene Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen von Paddle.
8.3 Abrechnung
Abrechnungsbezogene Prozesse erfolgen grundsätzlich über das System von Paddle. Der Nutzer kann über das vom Anbieter bereitgestellte Kundenportal auf Rechnungen und anbieterseitige Verwaltungsoptionen für das Abonnement zugreifen.
SIMINEO verarbeitet im Zusammenhang mit Abonnements nur diejenigen eigenen technischen Daten, die für die Bereitstellung des Dienstes, die Prüfung der Abonnementberechtigung, die Verwaltung des Abonnementstatus sowie die begrenzte technische Nachvollziehbarkeit des Subscription-Lebenszyklus erforderlich sind. Die eigentliche Zahlungsabwicklung, Rechnungsstellung sowie die von Paddle als Merchant of Record wahrgenommenen zahlungs-, steuer- und abrechnungsbezogenen Pflichten erfolgen durch Paddle in dessen jeweiliger Rolle.
8.4 Abonnementverwaltung
Der Nutzer kann bestimmte Vorgänge im Zusammenhang mit seinem Abonnement über die SIMINEO-Oberfläche oder über das Paddle-Kundenportal einleiten.
SIMINEO stellt den Zugang zum Paddle-Kundenportal über eine geschützte Oberfläche bereit. Die mit dem Kundenportal verbundene Sitzungs-URL ist ein vom Anbieter erzeugter, nicht öffentlicher Link und gilt nicht als öffentliches Profildatum.
SIMINEO kann Abonnementereignisse in seinem internen System protokollieren. Solche Ereignisse können insbesondere die Aktivierung des Abonnements, die Versetzung in den Status der Kündigung, die Reaktivierung oder die Löschung des Abonnements sein. Abonnementereignisse können aus einem von Paddle eingehenden Webhook, einem Systemprozess, einer Nutzerhandlung oder einem Kontolöschungs-/Datenschutzlöschungsprozess stammen.
SIMINEO kann Abonnementereignisse aus dem Paddle-System über einen Webhook empfangen. Bei der Webhook-Verarbeitung setzt das System technische Kontrollen zur Prüfung, Signaturvalidierung und Verhinderung wiederholter Verarbeitung ein.
9. E-Mail-Kommunikation
SIMINEO nutzt E-Mail sowohl für die mit dem Betrieb des Nutzerkontos verbundene elektronische Kommunikation als auch für die Entgegennahme und Bearbeitung allgemeiner Kontakt- und Supportanfragen.
Die E-Mail-Adresse ist ein wesentlicher Bestandteil des Betriebs registrierter Nutzerkonten; daher können bestimmte Funktionen des Dienstes nur mit einer gültigen E-Mail-Adresse genutzt werden. Allgemeine Kontakt- oder Supportanfragen können unabhängig von einem bestehenden Nutzerkonto an die veröffentlichten Kontaktadressen gerichtet werden.
Für den Versand, Empfang und die Verarbeitung dieser E-Mail-Kommunikation verwendet SIMINEO in der Produktionsumgebung eine auf Google Workspace basierende E-Mail-Infrastruktur.
9.1 Rolle der E-Mail-Adresse
Die E-Mail-Adresse ist das interne Kontakt- und Identifikationsdatum des Nutzerkontos.
SIMINEO verwendet die E-Mail-Adresse insbesondere für folgende Zwecke:
- Registrierung;
- Anmeldung;
- Verifizierung der E-Mail-Adresse;
- Passwort-Zurücksetzung;
- abonnementbezogene Kommunikation;
- Kommunikation im Zusammenhang mit der Kontolöschung;
- Eingangsbestätigungen und Entscheidungsmitteilungen im Zusammenhang mit formellen Hinweisen auf mutmaßlich rechtswidrige Inhalte;
- Mitteilungen an Nutzer über Moderationsentscheidungen und Inhaltsbeschränkungen, soweit eine solche Mitteilung erforderlich ist.
Die E-Mail-Adresse ist nicht Teil des öffentlich angezeigten Profils und erscheint auch nicht auf der öffentlichen Unternehmensprofilseite.
9.2 Transaktions-E-Mails
SIMINEO versendet an Nutzer Transaktions-E-Mails, die für den Betrieb des Dienstes erforderlich sind.
Solche E-Mails sind insbesondere:
- Registrierungsbestätigung;
- Verifizierung der E-Mail-Adresse;
- Passwort-Zurücksetzung;
- Benachrichtigungen im Zusammenhang mit dem Abonnement-Lebenszyklus;
- Benachrichtigung über den Abschluss der Kontolöschung;
- Eingangsbestätigung eines formellen Hinweises auf mutmaßlich rechtswidrige Inhalte;
- Mitteilung über die Entscheidung zu einem solchen Hinweis;
- Mitteilung an den betroffenen Inhaber eines Beitrags oder Company NOW über eine aufgrund einer Moderationsentscheidung angewendete Inhaltsbeschränkung, soweit dies rechtlich erforderlich ist.
Diese E-Mails stehen im Zusammenhang mit dem Betrieb des Dienstes und stellen keine Marketingkommunikation dar.
9.3 Dienstbezogene Benachrichtigungen
SIMINEO kann im Zusammenhang mit dem Betrieb des Nutzerkontos auch sonstige dienstbezogene Benachrichtigungen versenden, sofern diese für die Erbringung des Dienstes, die Sicherheit des Nutzerkontos oder die Verwaltung des Abonnements erforderlich sind.
Zweck dienstbezogener Benachrichtigungen ist es, den Nutzer angemessen zu informieren, den sicheren Betrieb des Dienstes zu unterstützen und wichtige Ereignisse im Zusammenhang mit dem Nutzerkonto mitzuteilen.
9.4 Allgemeine Kontakt- und Supportkommunikation
Allgemeine Kontakt-, Support-, Beschwerde- und geschäftliche Anfragen können insbesondere über die auf den SIMINEO-Seiten veröffentlichten E-Mail-Adressen oder über das allgemeine Kontaktformular übermittelt werden.
Bei solchen Nachrichten verarbeitet SIMINEO die vom Absender übermittelten Informationen nur soweit dies für die Bearbeitung der konkreten Anfrage und die damit verbundenen legitimen Kommunikations-, Support-, Dokumentations- oder Nachweiszwecke erforderlich ist.
Allgemeine Supportkommunikation ist von Community Reports, formellen Meldungen nach Artikel 16 DSA und anderen speziell geregelten Verfahren zu unterscheiden.
9.5 Moderations- und DSA-bezogene E-Mails
Bei einem formellen Hinweis auf mutmaßlich rechtswidrige Inhalte kann SIMINEO eine Eingangsbestätigung an die vom Hinweisgeber angegebene E-Mail-Adresse senden. Nach Abschluss der Prüfung kann SIMINEO den Hinweisgeber über die getroffene Entscheidung, deren wesentliche Gründe und den von SIMINEO festgestellten Inhaltsbezug informieren.
Wird aufgrund eines formellen Hinweises oder eines anderen Moderationsverfahrens ein Beitrag oder Company NOW eingeschränkt, kann SIMINEO dem betroffenen Inhaltsinhaber eine gesonderte Mitteilung über die Entscheidung und deren Gründe senden. Die Kontaktdaten des Hinweisgebers werden dem betroffenen Inhaltsinhaber dabei nicht mitgeteilt.
Für bestimmte Moderations- und DSA-bezogene E-Mails verwendet SIMINEO begrenzte Wiederholungsmechanismen, wenn ein Versandversuch technisch nicht erfolgreich war. Ein im SIMINEO-System technisch als versendet registrierter Zustand bedeutet nicht zwingend, dass die Nachricht vom empfangenden Mailserver endgültig angenommen oder vom Empfänger tatsächlich gelesen wurde.
Soweit für die Zustellung einer Mitteilung an einen betroffenen Inhaltsinhaber eine zweckgebundene Momentaufnahme von Benutzername oder E-Mail-Adresse gespeichert wird, gelten hierfür die besonderen Speicher- und Löschregeln in Abschnitt 14 und die Regelungen zur Kontolöschung in Abschnitt 15.
9.6 Push-Benachrichtigungen und App-Badges
SIMINEO kann Nutzern – soweit vom verwendeten Browser, Gerät oder Betriebssystem unterstützt und vom Nutzer zugelassen – Push-Benachrichtigungen und Aktivitätsanzeigen beziehungsweise App-Badges bereitstellen.
Zur technischen Zustellung von Push-Benachrichtigungen verarbeitet SIMINEO die für die jeweilige Push-Subscription erforderlichen technischen Daten. Diese Daten werden nur für die Bereitstellung der Benachrichtigungsfunktion und die Zuordnung zum betreffenden Nutzerkonto verwendet.
Push-Benachrichtigungen von SIMINEO dienen im derzeitigen Betrieb der Information über dienstbezogene Aktivitäten innerhalb der Plattform und nicht der Erstellung von Werbeprofilen oder der personalisierten Werbeansprache.
Der Nutzer kann die Benachrichtigungsberechtigung über die Einstellungen seines Browsers, Geräts oder Betriebssystems verwalten oder widerrufen. Eine Abmeldung von SIMINEO kann die serverseitige Kontozuordnung der Push-Subscription beenden, ohne eine auf dem Gerät bestehende Benachrichtigungsberechtigung automatisch zu ändern.
Bei einer vom Nutzer eingerichteten „Remind Me“-Erinnerung kann die Push-Benachrichtigung den vom Nutzer selbst eingegebenen Erinnerungstext enthalten. Nach erfolgreicher Zustellung kann die Erinnerung außerdem als Aktivitätsereignis in der Ungelesen- und Badge-Anzeige des Nutzerkontos berücksichtigt werden.
10. Auftragsverarbeiter, eigenständige Verantwortliche und Empfänger personenbezogener Daten
SIMINEO setzt für bestimmte technische und betriebliche Aufgaben externe Dienstleister ein. Personenbezogene Daten werden diesen Dienstleistern nur in dem Umfang zugänglich gemacht oder übermittelt, der für die jeweilige Funktion erforderlich ist.
SIMINEO verkauft personenbezogene Daten nicht, gibt sie nicht zu Werbezwecken an Dritte weiter und nutzt keine externen Werbe- oder Nutzerprofiling-Dienste.
Auftragsverarbeiter
SIMINEO setzt derzeit insbesondere folgende Auftragsverarbeiter ein:
- Hetzner Cloud – für Hosting, Server-, Speicher- und Datenbankinfrastruktur sowie die technische Bereitstellung der Plattform;
- Google Workspace – für Versand, Empfang und Verarbeitung von Transaktions-, System-, Kontakt- und Support-E-Mails, insbesondere Verifizierungs-, Sicherheits-, Billing-, Moderations-, DSA- und sonstigen dienstbezogenen Mitteilungen;
- Cloudflare – für DNS-, Proxy-, TLS-, DDoS-, Bot- und Sicherheitsfunktionen sowie die Weiterleitung des Datenverkehrs. Dabei können insbesondere IP-Adressen, Verbindungs- und Request-Metadaten, Hostnamen, URL- bzw. Pfadangaben, technische Header, Sicherheitssignale und gegebenenfalls durchgeleitete HTTPS-Inhalte verarbeitet werden.
Soweit ein Dienstleister einzelne Datenverarbeitungen zu eigenen Zwecken oder aufgrund eigener rechtlicher Verpflichtungen durchführt, ist die jeweilige Rolle für diese Verarbeitung gesondert zu beurteilen.
Eigenständige Verantwortliche
Bei der Abwicklung von Zahlungen und Abonnements tritt Paddle als Merchant of Record auf. Im Rahmen der Zahlungsabwicklung, Abrechnung und der Erfüllung eigener gesetzlicher Verpflichtungen verarbeitet Paddle bestimmte personenbezogene Daten als eigenständig Verantwortlicher.
An Paddle können insbesondere die für Checkout, Abonnement und Billing erforderliche Account-E-Mail-Adresse, der gewählte Tarif bzw. die zugehörige Price-ID sowie technische Kunden-, Checkout- und Subscription-Referenzen übermittelt werden. Zahlungsinstrument- und Kartendaten werden im Paddle-Checkout verarbeitet und nicht als vollständige Zahlungsdaten im SIMINEO-System gespeichert.
Web-Push-Dienste
Wenn ein Nutzer Push-Benachrichtigungen aktiviert, werden die für die Zustellung erforderlichen Daten an den Web-Push-Dienst des verwendeten Browsers bzw. Betriebssystems übermittelt. Hierzu gehören insbesondere der Push-Endpoint, die erforderlichen technischen Push-Schlüssel sowie der verschlüsselte Benachrichtigungsinhalt. Der reguläre SIMINEO-Push-Payload enthält keine E-Mail-Adresse und keine interne SIMINEO-User-ID.
Andere Nutzer und Öffentlichkeit
Bestimmte Plattformfunktionen sind darauf ausgelegt, Informationen anderen Nutzern oder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Empfänger können daher – abhängig von der konkret verwendeten Funktion – auch andere SIMINEO-Nutzer oder Besucher öffentlich zugänglicher SIMINEO-Seiten sein.
Dies betrifft insbesondere:
- öffentliche Company Profiles und die darin vom Company Account bereitgestellten öffentlichen Profil- und Kontaktdaten;
- öffentliche Company Posts einschließlich der zugehörigen öffentlichen Company-Informationen;
- Company-NOW-Inhalte, wenn die öffentliche Sichtbarkeit ausdrücklich aktiviert wurde;
- Private Searches gegenüber berechtigten Company Accounts. Dabei werden insbesondere Stadt, Suchtext und Zeitpunkt angezeigt; die Identität des Private Users wird nicht durch Username, E-Mail-Adresse oder interne User-ID offengelegt;
- Antworten von Company Accounts auf Private Searches. Der jeweilige Private User erhält hierbei die für die Zuordnung erforderlichen öffentlichen Company-Profildaten, insbesondere Company Public ID, Company-Name, Company-Stadt und Avatar sowie den Antwortzeitpunkt;
- Following-, Like- und Activity-Funktionen, soweit hierbei öffentliche Inhalte oder aggregierte Aktivitätsinformationen angezeigt werden.
Bei Follow-, Unfollow-, Like- und vergleichbaren Aktivitätsereignissen werden über die regulären Activity-Endpunkte keine internen Actor-User-IDs an andere Nutzer ausgegeben. Insbesondere erhält ein Company Account über diese Funktionen keine Liste der Identitäten einzelner Follower oder liker.
Interne autorisierte Empfänger
Personenbezogene Daten können innerhalb von SIMINEO für autorisierte Administratoren oder Moderatoren zugänglich sein, soweit dies für Plattformbetrieb, Support, Sicherheit, Missbrauchsprävention, Moderation, Audit-, Datenschutz- oder sonstige rechtliche und Compliance-bezogene Aufgaben erforderlich ist.
Der Zugriff auf geschützte administrative Funktionen ist technisch rollen- und berechtigungsgebunden. Reguläre Nutzerkonten erhalten dadurch keinen allgemeinen Zugriff auf administrative personenbezogene Daten.
Moderations- und DSA-Verfahren
Bei Community Reports und formellen Meldungen nach Art. 16 DSA werden personenbezogene Daten nur an die für das jeweilige Verfahren erforderlichen Empfänger weitergegeben.
Die Identität oder die Kontaktdaten eines Community Reporters werden dem betroffenen Content Owner nicht automatisch offengelegt. Umgekehrt erhält der Reporter nicht automatisch die Identität oder Kontaktdaten des Content Owners.
Auch bei formellen Meldungen nach Art. 16 DSA werden Name und E-Mail-Adresse des Melders nicht allein aufgrund der anschließenden Mitteilung nach Art. 17 DSA an den betroffenen Content Owner weitergegeben. Die Entscheidungsmitteilung an den Melder enthält ihrerseits nicht automatisch die Identität oder Kontaktdaten des Content Owners.
Behörden und gesetzlich erforderliche Offenlegungen
Personenbezogene Daten können an zuständige Behörden, Gerichte oder sonstige gesetzlich bestimmte Stellen übermittelt werden, wenn SIMINEO hierzu aufgrund einer anwendbaren gesetzlichen Verpflichtung oder eines verbindlichen behördlichen bzw. gerichtlichen Vorgangs verpflichtet ist.
Für Meldungen nach Art. 18 DSA erfolgt keine allgemeine oder automatisierte Datenübermittlung an Strafverfolgungsbehörden. Eine solche Meldung erfolgt nur anlassbezogen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, und beschränkt sich auf die im konkreten Fall verfügbaren und erforderlichen Informationen.
Keine reguläre Empfängerstellung von Google Search Console
SIMINEO verwendet innerhalb der Plattform keine Google-Analytics-, Google-Tag-Manager- oder sonstige Search-Console-Integration, über die personenbezogene Nutzerdaten oder Nutzungsverhaltensdaten aus der SIMINEO-Anwendung an Google Search Console übermittelt werden. Google Search Console wird daher nicht als regulärer Empfänger personenbezogener SIMINEO-Nutzerdaten geführt.
Die einzelnen Empfänger erhalten nicht dieselben Datenkategorien. Jede Offenlegung oder Übermittlung wird auf den für den jeweiligen Zweck erforderlichen Umfang beschränkt.
Ob und in welchem Umfang bei einzelnen externen Dienstleistern eine Verarbeitung außerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums stattfindet, wird in Abschnitt 17 dieser Datenschutzerklärung gesondert beschrieben.
11. Datensicherheit
SIMINEO setzt technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten ein. Diese Maßnahmen sollen verhindern, dass personenbezogene Daten unbefugt zugänglich gemacht, unbefugt verändert, verloren, offengelegt oder zweckwidrig verwendet werden.
Technische und organisatorische Maßnahmen
SIMINEO setzt während seines Betriebs insbesondere die folgenden Sicherheitsmaßnahmen ein:
- authentifizierungspflichtiger Nutzerzugang;
- HttpOnly-cookiebasierte Sitzungsverwaltung;
- CSRF-Schutz bei sitzungsgebundenen zustandsändernden Vorgängen;
- Speicherung von Passwörtern ausschließlich in gehashter Form;
- Speicherung von Recovery Codes ausschließlich in gehashter Form;
- berechtigungs- und rollenbasierte Zugriffskontrolle;
- besonderer Schutz administrativer Vorgänge;
- Sicherheitsprotokollierung und Missbrauchspräventionskontrollen;
- sichere HTTPS-basierte Datenübertragung in der Produktionsumgebung;
- Einsatz von Sicherheitsheadern in der Produktionsumgebung.
Das Frontend von SIMINEO hat keinen direkten Zugriff auf das Authentifizierungs-Sitzungstoken und speichert dieses nicht gesondert im browserseitigen Speicher.
Schutz der Nutzerkonten
Zum Schutz der Nutzerkonten verwendet SIMINEO authentifizierte Sitzungen. Die Lebensdauer einer Sitzung ist begrenzt, und das System kann frühere Sitzungen bei bestimmten Ereignissen ungültig machen.
Solche Ereignisse können insbesondere sein:
- Abmeldung;
- Passwortänderung;
- Änderung der Inhaberschaft der E-Mail-Adresse;
- Kontolöschung oder DSGVO-basierte Kontoschließung;
- bestimmte administrative Sicherheitsmaßnahmen.
Die Änderung der E-Mail-Adresse ist an die Prüfung des Recovery Codes und an eine gesonderte Bestätigung der neuen E-Mail-Adresse gebunden. Der Recovery Code ist ein Sicherheitsidentifikationsdatum, das SIMINEO nicht in lesbarer Form speichert.
Die Löschung des Kontos oder die Durchführung bestimmter sensibler Kontovorgänge kann an eine zusätzliche Prüfung gebunden sein, zum Beispiel an die Eingabe des aktuellen Passworts.
Vertraulichkeit und Integrität der Daten
SIMINEO verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich mit den Berechtigungen, die für den Betrieb des Dienstes erforderlich sind. Ziel des Systems ist es, sicherzustellen, dass nur diejenigen Personen, Systeme oder Dienstleister Zugriff auf die Daten haben, die diesen Zugriff zur Erfüllung des jeweiligen Verarbeitungszwecks benötigen.
SIMINEO trennt öffentlich angezeigte Daten von internen Sicherheits-, Authentifizierungs-, Protokollierungs- oder Administrationsdaten. Passwort, Passwort-Hash, Recovery Code, Recovery-Code-Hash, sitzungsbezogene Sicherheitsdaten sowie administrative und sicherheitsbezogene Protokolldaten gelten nicht als öffentliche Profildaten.
SIMINEO ist bestrebt, während des Betriebs des Dienstes ein angemessenes Maß an Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der verarbeiteten Daten sicherzustellen.
12. Protokollierung, Monitoring und Missbrauchsprävention
SIMINEO setzt Sicherheitsprotokollierungs-, Monitoring- und Missbrauchspräventionssysteme ein, um die Sicherheit, den stabilen Betrieb und die Integrität des Dienstes zu gewährleisten. Die hierbei verarbeiteten Daten gelten nicht als öffentliche Profildaten und dienen ausschließlich Zwecken im Zusammenhang mit dem Betrieb, der Sicherheit und der Verwaltung des Dienstes.
Sicherheitsprotokollierung
SIMINEO führt während des Betriebs Sicherheits- und Betriebsprotokolle. Diese dienen insbesondere:
- der Aufrechterhaltung der Sicherheit des Dienstes;
- der Untersuchung von Fehlern und Sicherheitsvorfällen;
- der Analyse von Vorfällen;
- dem Schutz der Integrität der Plattform;
- der nachträglichen Nachvollziehbarkeit administrativer Maßnahmen.
Die protokollierten Daten werden ausschließlich im erforderlichen Umfang zur Erfüllung dieser Zwecke verwendet.
Monitoring
SIMINEO verarbeitet strukturierte Monitoring-Ereignisse zur Überwachung des Betriebs des Dienstes.
Das Monitoring dient insbesondere:
- der Sicherstellung eines stabilen Dienstbetriebs;
- der Erkennung von Systemfehlern und ungewöhnlichem Verhalten;
- der Identifizierung von Sicherheitsvorfällen und Betriebsproblemen;
- der Erzeugung automatischer Warnmeldungen zur Unterstützung des Betriebs, soweit erforderlich.
Sicherheits- und Monitoringmeldungen sowie die dazugehörigen technischen Metadaten werden im vorgesehenen Umfang gefiltert (bereinigt), um die unnötige Verarbeitung personenbezogener Daten zu minimieren. Abhängig vom konkreten Sicherheits- oder Monitoringereignis kann das System insbesondere die Request-Methode, einen um Query-String und Fragment bereinigten Request-Pfad, technische Ereignis- und Statusinformationen, Zeitangaben sowie eine IP-Adresse verarbeiten, soweit dies zur Gewährleistung der Sicherheit des Dienstes, zur Erkennung technischer Störungen oder zur Untersuchung von Missbrauch erforderlich ist. Passwörter, Authentifizierungstoken, Cookies und vergleichbare Sicherheitsgeheimnisse sind nicht als reguläre Protokolldaten vorgesehen und werden durch die hierfür eingesetzten Filter- und Bereinigungsmechanismen soweit vorgesehen entfernt oder redigiert.
Missbrauchsprävention
SIMINEO setzt Sicherheits- und Moderationsverfahren ein, die geeignet sind, eine missbräuchliche Nutzung des Dienstes zu erkennen und zu behandeln.
Diese können sich insbesondere erstrecken auf:
- die Erkennung von Authentifizierungs- und Zugriffsmissbrauch;
- die Untersuchung wiederkehrender Fehler und ungewöhnlicher Betriebszustände;
- die Erkennung von Missbrauch im Zusammenhang mit Uploads;
- die Unterstützung bei der Bearbeitung von Meldungen und Moderationsereignissen;
- den Schutz der Integrität und Sicherheit der Plattform.
SIMINEO verwendet diese Daten nicht zu Marketing-, Werbe- oder Profilingzwecken.
Administratives Protokoll
SIMINEO kann administrativ ausgeführte Maßnahmen in einem gesonderten Administrationsprotokoll speichern, um Rechenschaftspflicht, Sicherheit und die nachträgliche Überprüfbarkeit des Plattformbetriebs sicherzustellen.
Das Administrationsprotokoll kann insbesondere enthalten:
- die Art der administrativen Maßnahme;
- den Zeitpunkt der Maßnahme;
- den Typ des betroffenen Objekts;
- die Kennung des betroffenen Objekts;
- technische Daten im Zusammenhang mit der Maßnahme;
- gegebenenfalls die IP-Adresse.
Das Administrationsprotokoll ist ausschließlich Personen mit entsprechender Berechtigung zugänglich und gehört nicht zu den öffentlich sichtbaren Nutzerdaten.
13. Datei- und Medienuploads
SIMINEO ermöglicht es Nutzern – abhängig vom Kontotyp und den Funktionen des Dienstes –, Bilddateien hochzuladen. Solche Inhalte können insbesondere Unternehmensprofilbilder (Avatare) sowie Bildinhalte zu Unternehmensbeiträgen umfassen.
Hochgeladene Dateien
Vor der Verarbeitung hochgeladener Dateien führt SIMINEO automatische Prüfungen durch, um sicherzustellen, dass nur vom System unterstützte und sicher verarbeitbare Dateien akzeptiert werden.
Die Prüfungen können sich insbesondere erstrecken auf:
- den Dateityp;
- die Dateigröße;
- die Bildgröße und technische Eigenschaften;
- die Gültigkeit der hochgeladenen Datei.
Das System kann ungeeignete oder ungültige Uploads ablehnen sowie diese zu Sicherheits- und Missbrauchspräventionszwecken protokollieren.
Bildverarbeitung
SIMINEO kann hochgeladene Bilder automatisch in der für den Betrieb des Dienstes erforderlichen Weise verarbeiten und optimieren.
Die Verarbeitung dient insbesondere:
- der Gewährleistung einer einheitlichen Darstellung;
- der effizienten Nutzung des Speicherplatzes;
- der Optimierung der Leistung des Dienstes;
- der Verwendung unterstützter Bildformate.
Speicherung
SIMINEO speichert hochgeladene Mediendateien in getrennten Speicherbereichen.
Im Zusammenhang mit Uploads kann das System verschiedene technische Schutzmaßnahmen einsetzen, insbesondere:
- Upload-Beschränkungen hinsichtlich der Anzahl;
- Speicherkontingente;
- Kontrolle der Upload-Pfade;
- Sicherstellung der Konsistenz gespeicherter Dateien;
- Erkennung und Entfernung verwaister Dateien (auf die in der Datenbank nicht mehr verwiesen wird).
Löschung
Vom Nutzer hochgeladene Mediendateien können im Zusammenhang mit der Löschung des zugehörigen Inhalts oder Nutzerkontos gelöscht oder zur Löschung vorbereitet werden.
Die Entfernung von Mediendateien aus dem System kann aufgrund technischer Hintergrundprozesse zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfolgen. SIMINEO entfernt Mediendateien im technisch möglichen Umfang, übernimmt jedoch keine Gewähr dafür, dass die Löschung in sämtlichen Speicherebenen oder Sicherungskopien sofort erfolgt.
Mediendateien, die moderierten Inhalten zugeordnet sind, können vorübergehend länger gespeichert werden, soweit dies für Moderationsverfahren, den Schutz der Integrität der Plattform oder mögliche Wiederherstellungsprozesse erforderlich ist.
14. Speicherfristen
SIMINEO speichert personenbezogene Daten nicht für einen einheitlichen Zeitraum. Die Speicherdauer richtet sich stets nach der Art der Daten, dem Zweck der Verarbeitung sowie den jeweils geltenden gesetzlichen Verpflichtungen.
Verschiedene Datenkategorien können unterschiedlichen Speicherlebenszyklen unterliegen; daher können die Speicherfristen voneinander abweichen.
Allgemeine Speicherfristen
SIMINEO verarbeitet personenbezogene Daten nur so lange, wie dies für die Erreichung des jeweiligen Verarbeitungszwecks erforderlich ist oder solange ihre Speicherung aufgrund gesetzlicher, sicherheitsbezogener, betrieblicher oder sonstiger berechtigter Interessen erforderlich ist.
Dabei unterscheidet das System insbesondere zwischen:
- Daten im aktiven System;
- archivierten Daten;
- Daten in Sicherungskopien;
- Daten, die von externen Dienstleistern verarbeitet werden;
- sowie Daten, deren Aufbewahrung gesetzlich vorgeschrieben ist.
Allgemeine Kontakt- und Supportkorrespondenz
Allgemeine Kontakt- und Supportkorrespondenz wird so lange verarbeitet, wie dies für die Bearbeitung der jeweiligen Anfrage und die damit zusammenhängenden legitimen Kommunikations-, Support-, Dokumentations- oder Nachweiszwecke erforderlich ist.
Nach Abschluss einer Anfrage kann die zugehörige Korrespondenz weiter aufbewahrt werden, soweit dies im konkreten Fall insbesondere für Folgeanfragen, die Nachvollziehbarkeit des bisherigen Kommunikationsverlaufs, Konfliktklärung, Missbrauchsabwehr oder die Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung rechtlicher Ansprüche weiterhin erforderlich ist.
Für allgemeine Kontakt- und Supportkorrespondenz besteht keine pauschale starre Maximalfrist unabhängig vom jeweiligen Verarbeitungszweck. Die weitere Erforderlichkeit wird in angemessenen Abständen überprüft. Eine unbegrenzte Speicherung allein aus Vorsichts- oder Bequemlichkeitsgründen ist nicht vorgesehen.
Soweit eine Nachricht Bestandteil eines gesonderten gesetzlichen, moderationsbezogenen, datenschutzrechtlichen, abonnementbezogenen oder sonstigen speziell geregelten Verfahrens ist, gelten die für dieses Verfahren vorgesehenen besonderen Speicherregeln.
Company NOW
Ein Company NOW ist als kurzlebiger Unternehmensinhalt ausgestaltet. Ein aktiver Company NOW bleibt ab seiner Veröffentlichung für längstens 24 Stunden aktiv, sofern er nicht zuvor vom Unternehmen gelöscht oder durch einen neuen Company NOW ersetzt wird.
Die Deaktivierung der zusätzlichen öffentlichen Sichtbarkeit beendet die öffentliche Bereitstellung des Company NOW vor der Anmeldung, führt jedoch nicht automatisch zur Löschung des weiterhin aktiven Company NOW innerhalb des Dienstes.
Nach Ablauf, Löschung oder Ersetzung wird ein Company NOW nicht mehr als aktiver Inhalt innerhalb des Dienstes bereitgestellt. Der ursprüngliche Company-NOW-Datensatz kann jedoch für einen begrenzten Zeitraum im aktiven System fortbestehen, soweit dies erforderlich ist, um zeitnah nachträglich auftretende Missbrauchs- oder Moderationsfragen zu prüfen, Meldungen oder Plattformvorgänge einem zuvor veröffentlichten Inhalt zuordnen zu können oder eine erforderliche Nachweisführung beziehungsweise die Abwehr oder Durchsetzung damit zusammenhängender rechtlicher Ansprüche zu ermöglichen. Diese nachgelagerte Speicherung erfolgt auf Grundlage von Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO und ist auf höchstens 90 Tage ab der Veröffentlichung begrenzt. Während dieser nachgelagerten Speicherphase wird der Datensatz nicht erneut als aktiver Company NOW verwendet oder öffentlich sichtbar gemacht. Nach Ablauf der Frist wird er im Rahmen des regelmäßigen Aufbewahrungs- und Löschzyklus aus dem aktiven System gelöscht.
Wurde ein Company NOW wegen eines möglichen Verstoßes gemeldet, wird bei der Meldung eine gesonderte Momentaufnahme des gemeldeten NOW-Texts und der für die Moderation erforderlichen Unternehmensangaben gespeichert. Bestandteil der Moderationsmeldung können außerdem der ausgewählte Meldegrund sowie eine von der meldenden Person eingegebene ergänzende Beschreibung des Meldegrundes sein. Dies gilt insbesondere für die bei Auswahl von „Sonstiges“ erforderliche Beschreibung. Diese Moderationsdaten können unabhängig vom ursprünglichen Company-NOW-Datensatz fortbestehen und werden zur Bearbeitung und Nachvollziehbarkeit der Meldung, zur Missbrauchsprävention und zur Durchsetzung der Plattformregeln für höchstens 365 Tage ab dem Zeitpunkt der Meldung gespeichert und anschließend aus dem aktiven System gelöscht.
Die gesonderte Speicherung solcher Moderationsdaten führt nicht dazu, dass ein abgelaufener, gelöschter, ersetzter oder moderativ entfernter Company NOW erneut als aktiver oder öffentlich sichtbarer Inhalt bereitgestellt wird. Unabhängig davon können entsprechende Daten vorübergehend noch in Sicherungskopien enthalten sein; hierfür gelten die in diesem Abschnitt beschriebenen Regelungen zu Sicherungskopien.
Radar und gespeicherte Suchpunkte
Vom Nutzer gespeicherte Radar-Suchpunkte einschließlich ihrer Bezeichnung und geografischen Koordinaten werden so lange im Nutzerkonto gespeichert, wie der Nutzer den jeweiligen Suchpunkt für die weitere Nutzung vorhält.
Wird ein gespeicherter Suchpunkt entfernt, wird er entsprechend dem technischen Löschprozess aus dem aktiven System entfernt. Bei der Löschung des Nutzerkontos werden auch die diesem Nutzerkonto zugeordneten gespeicherten Suchpunkte im Rahmen des in Abschnitt 15 beschriebenen Löschprozesses verarbeitet.
Die von einem Geschäftskonto optional für die Teilnahme des Unternehmens an der Radar-Funktion hinterlegten Unternehmenskoordinaten bleiben im aktiven Unternehmensprofil gespeichert, solange das Geschäftskonto diese Radar-Teilnahme durch Hinterlegung der Koordinaten aufrechterhält. Entfernt das Geschäftskonto beide Radar-Koordinaten, wird das Unternehmen nicht mehr in die Radar-Entfernungssuche einbezogen. Bei der Löschung des Geschäftskontos werden die zugehörigen Radar-Koordinaten im Rahmen des für das Unternehmensprofil geltenden Löschprozesses verarbeitet.
Der vom Nutzer für eine einzelne Radar-Suche gewählte Suchradius wird nicht als Bestandteil eines gespeicherten Radar-Suchpunkts dauerhaft gespeichert.
Vorübergehend können entsprechende Daten noch in Sicherungskopien enthalten sein; hierfür gelten die in diesem Abschnitt beschriebenen Regelungen zu Sicherungskopien.
Gespeicherte Städte für Geschäftskonten
Eine von einem Geschäftskonto gespeicherte Stadt, ihre für den technischen Abgleich normalisierte Form und der zugehörige technische Gesehen-Stand bleiben im aktiven System gespeichert, solange das Geschäftskonto die betreffende Stadt für die weitere Nutzung vorhält.
Entfernt das Geschäftskonto eine gespeicherte Stadt, werden die dieser gespeicherten Stadt zugeordneten Daten entsprechend dem technischen Löschprozess aus dem aktiven System entfernt. Bei der Löschung des Geschäftskontos werden auch die gespeicherten Städte und die dazugehörigen technischen Gesehen-Stände im Rahmen des in Abschnitt 15 beschriebenen Löschprozesses verarbeitet.
Vorübergehend können entsprechende Daten noch in Sicherungskopien enthalten sein; hierfür gelten die in diesem Abschnitt beschriebenen Regelungen zu Sicherungskopien.
Private Suchanfragen
Eine von einem privaten Nutzer erstellte Suchanfrage wird im aktiven System so lange gespeichert, wie der Nutzer sie für die weitere Nutzung vorhält. Der Nutzer kann seine eigene Suchanfrage über die dafür vorgesehene Funktion löschen. Die zu einer Suchanfrage gespeicherten Reaktionen von Geschäftskonten sind an diese Suchanfrage gebunden und werden bei deren Löschung ebenfalls aus dem aktiven System entfernt. Bei der Löschung des Nutzerkontos werden die diesem Nutzerkonto zugeordneten ursprünglichen Suchanfragen und die daran gebundenen Reaktionen im Rahmen des in Abschnitt 15 beschriebenen Löschprozesses verarbeitet.
Wurde eine Suchanfrage zuvor wegen eines möglichen Verstoßes gemeldet, können die im Zusammenhang mit der Meldung gesondert gespeicherten Momentaufnahmen der Stadt und des Suchtexts sowie die zugehörigen Moderationsdaten unabhängig von der ursprünglichen Suchanfrage fortbestehen. Diese Moderationsdaten werden zur Bearbeitung und Nachvollziehbarkeit der Meldung, zur Missbrauchsprävention und zur Durchsetzung der Plattformregeln für höchstens 365 Tage ab dem Zeitpunkt der Meldung gespeichert und anschließend aus dem aktiven System gelöscht.
Vorübergehend können entsprechende Daten außerdem noch in Sicherungskopien enthalten sein; hierfür gelten die in diesem Abschnitt beschriebenen Regelungen zu Sicherungskopien.
Moderationsmeldungen
Für die entsprechend ausgestalteten Community-Meldefunktionen, insbesondere Meldungen zu Private Suchanfragen und Company NOW, werden gesondert gespeicherte Moderationsdaten für höchstens 365 Tage ab dem Zeitpunkt der jeweiligen Meldung im aktiven System gespeichert. Dazu können die für die Moderation erforderlichen Inhaltsmomentaufnahmen, Meldegründe, ergänzende Erläuterungen, technische Zuordnungen sowie die mit der Bearbeitung verbundenen Moderationsdaten gehören.
Die Löschung des ursprünglichen Inhalts oder des Kontos der meldenden Person führt nicht zwingend zur sofortigen Löschung einer noch innerhalb dieser Speicherfrist benötigten Moderationsmeldung. Soweit eine Kontozuordnung der meldenden Person für den weiteren Zweck nicht mehr erforderlich ist, wird diese Zuordnung im Rahmen des vorgesehenen Lösch- oder Anonymisierungsprozesses entfernt.
AI Check – Aufbewahrung und Löschung
Offene oder auf weitere Informationen wartende AI-Check-Fälle werden für die erforderliche Bearbeitung vorgehalten. Geschlossene Fälle sind nach Ablauf von grundsätzlich 365 Tagen seit ihrer Schließung für die Löschung vorgesehen, sofern die zum Fall gehörenden Benachrichtigungen den Status versendet oder übersprungen erreicht haben. Noch offene, fehlgeschlagene oder hinsichtlich des Versands ungeklärte Zustellungen können die automatische Löschung des Falldatensatzes verzögern; solche Fälle sind Gegenstand der betrieblichen Überwachung und Klärung.
Mit der Löschung eines Falldatensatzes werden die davon abhängigen Meldungs-, Prüfungs- und Benachrichtigungsdatensätze entfernt. Bei einer datenschutzrechtlichen Kontolöschung werden die für den gelöschten Nutzer bestimmten ausstehenden Benachrichtigungen entfernt und seine Zuordnungen in den dafür vorgesehenen AI-Check-Momentaufnahmen und Meldungen anonymisiert beziehungsweise entkoppelt, soweit erforderliche begrenzte Fallnachweise fortbestehen. Für Backups gelten die allgemeinen Backup- und Wiederherstellungsregelungen.
Formelle Hinweise nach Artikel 16 DSA
Formelle Hinweise auf mutmaßlich rechtswidrige Inhalte werden während des laufenden Prüfungs- und Entscheidungsverfahrens gespeichert, soweit dies für ihre Bearbeitung erforderlich ist. Nach Abschluss der Bearbeitung und Setzen des Status auf entschieden werden sie ab dem Zeitpunkt der Entscheidung grundsätzlich für höchstens weitere 1095 Tage gespeichert. Maßgeblicher Beginn dieser nachgelagerten Speicherfrist ist der Zeitpunkt der Entscheidung.
Diese Frist ist eine von SIMINEO festgelegte begrenzte Aufbewahrungsregel zur Rechenschaftspflicht, Nachvollziehbarkeit und Sicherung von Entscheidungsnachweisen. Sie bedeutet nicht, dass der Digital Services Act allgemein eine feste Aufbewahrungsfrist von drei Jahren für solche Hinweise vorschreibt.
Zum gespeicherten Datensatz können insbesondere die ursprünglichen Hinweisangaben, die eindeutige Referenzkennung, der Bearbeitungsstatus, der von SIMINEO geprüfte Inhaltsbezug, die Entscheidung, der Entscheidungsgrund, die individuelle Erläuterung, eine gegebenenfalls einschlägige gesetzliche oder vertragliche Grundlage, Angaben zur administrativen Bearbeitung, Zeitpunkte sowie technische Metadaten über den Versand von Eingangs- und Entscheidungsmitteilungen gehören.
Nach Ablauf dieser Speicherfrist wird der betreffende formelle Hinweis einschließlich der darin enthaltenen Entscheidungs- und Versandnachweise im Rahmen des vorgesehenen Löschprozesses aus dem aktiven System entfernt. SIMINEO führt hierfür keinen unbegrenzten separaten Archivbestand formeller Hinweise.
Zweckgebundene Kontaktdaten für Mitteilungen an betroffene Inhaltsinhaber
Soweit für eine Mitteilung über eine Inhaltsbeschränkung eine vorübergehende Momentaufnahme des Benutzernamens und der E-Mail-Adresse des betroffenen Inhaltsinhabers gespeichert wird, unterliegt diese einer besonders begrenzten Zweckbindung.
Der gespeicherte Benutzername wird bei Löschung des zugehörigen Nutzerkontos aus dieser Momentaufnahme entfernt. Für die Mitteilung kann anschließend eine neutrale Anrede verwendet werden.
Die gespeicherte E-Mail-Adresse darf nur so lange fortbestehen, wie sie für einen noch aktiven Versandversuch benötigt wird. Nach erfolgreichem Versand oder nach Ausschöpfung der vorgesehenen maximal sechs erfolglosen Versandversuche wird diese E-Mail-Momentaufnahme gelöscht.
Technische Versandnachweise wie die Anzahl der Versuche, der Zeitpunkt des letzten Versuchs oder der Zeitpunkt eines technisch als erfolgreich registrierten Versands können ohne diese personenbezogene Kontaktmomentaufnahme innerhalb der für den zugrunde liegenden Vorgang geltenden Speicherfrist fortbestehen.
Administrative Audit-Protokolle
Administrative Audit-Protokolle werden im aktiven Datenbanksystem grundsätzlich für höchstens 365 Tage ab dem jeweiligen protokollierten Ereignis gespeichert.
Für die weitere begrenzte Sicherung der Nachvollziehbarkeit können vollständig und technisch validiert archivierte Audit-Datensätze anschließend bis zu einer Gesamtspeicherdauer von höchstens 1095 Tagen ab dem ursprünglichen Zeitpunkt des jeweiligen Audit-Ereignisses aufbewahrt werden. Maßgeblich für diese Gesamtdauer ist der ursprüngliche Erstellungszeitpunkt des Audit-Datensatzes und nicht ein späteres Änderungsdatum einer Archivdatei.
Nach Ablauf der Gesamtspeicherdauer werden für die automatische Löschung nur solche Archive berücksichtigt, deren Inhalt und Struktur technisch validiert werden können und deren enthaltene Datensätze vollständig abgelaufen sind. Nicht eindeutig validierbare Archive werden nicht allein aufgrund ihres Dateialters automatisch gelöscht.
Reichweiten-, Nutzungs- und Leistungsstatistiken
Einzelne Statistikereignisse werden im Live-System nur für einen begrenzten Zeitraum vorgehalten. Für diese Ereignisse gilt eine Aufbewahrungsfrist von 90 Tagen. Im Rahmen des täglichen Aufbewahrungs- und Löschzyklus werden Ereignisse gelöscht, die älter als 90 Tage sind.
Abgeschlossene Kalendertage werden zusätzlich in zusammengefasste Tagesstatistiken überführt. Für Geschäftskonten können solche Tagesaggregate zur langfristigen Darstellung der Entwicklung und Leistung der eigenen SIMINEO-Präsenz gespeichert werden, solange das zugehörige Geschäftskonto besteht.
Zusätzlich kann SIMINEO langfristige plattformweite Tagesaggregate speichern. Diese enthalten keine Nutzer-, Unternehmens- oder Beitragskennung, sondern ausschließlich zusammengefasste Zahlen für den jeweiligen Kalendertag. Sie dienen der langfristigen Beurteilung der Entwicklung, Nutzung und Reichweite der Plattform.
Remind Me – persönliche Beitragserinnerungen
Gespeicherte „Remind Me“-Erinnerungen werden im aktiven System grundsätzlich bis 30 Tage nach dem vom Nutzer festgelegten Erinnerungszeitpunkt aufbewahrt. Die automatische Löschung richtet sich nach diesem Erinnerungszeitpunkt und erfolgt unabhängig davon, welchen technischen Zustellungsstatus die Erinnerung erreicht hat.
Eine frühere Löschung kann insbesondere erfolgen, wenn der Nutzer die Erinnerung selbst löscht, das Nutzerkonto gelöscht wird oder der betreffende Beitrag physisch aus dem System entfernt wird.
Aktivitätsereignisse
Technische Aktivitätsereignisse, die innerhalb des Dienstes insbesondere zur Bereitstellung von Aktivitätsanzeigen und zur Nachvollziehbarkeit entsprechender Plattformereignisse verwendet werden, werden für höchstens 90 Tage ab ihrer Erstellung gespeichert. Diese Frist gilt unabhängig davon, ob ein Aktivitätsereignis bereits als gesehen beziehungsweise gelesen markiert wurde. Nach Ablauf der Frist wird das Aktivitätsereignis im Rahmen des regelmäßigen Aufbewahrungs- und Löschzyklus aus dem aktiven System gelöscht.
Push-Subscriptions
Technische Push-Subscription-Daten werden so lange verarbeitet, wie sie für die vom Nutzer zugelassene Push-Funktion erforderlich sind und ihre fortbestehende technische Gültigkeit bestätigt wird.
Eine Push-Subscription, deren Fortbestand für einen Zeitraum von 365 Tagen nicht durch eine hierfür vorgesehene tatsächliche Bestätigung festgestellt wurde, wird als veraltet behandelt und im Rahmen des regelmäßigen Aufbewahrungs- und Löschzyklus aus dem aktiven System entfernt. Eine Abmeldung, die Löschung des Nutzerkontos oder die Feststellung eines dauerhaft nicht mehr bestehenden Push-Endpunkts kann zu einer früheren Löschung führen.
Nicht verifizierte Registrierungen
Wird ein im regulären Registrierungsprozess erstelltes Nutzerkonto nicht durch Verifizierung der E-Mail-Adresse bestätigt, wird es im aktiven System nur für einen begrenzten Zeitraum vorgehalten. Nicht verifizierte Registrierungen, die älter als 30 Tage sind, werden im Rahmen des regelmäßigen Aufbewahrungs- und Löschzyklus aus dem aktiven System gelöscht.
Diese automatische Löschregel gilt nicht für bereits verifizierte Nutzerkonten und nicht für Konten, die sich in einem gesonderten Bereitstellungs- oder erstmaligen Anspruchsprozess befinden. Vorübergehend können Daten einer bereits aus dem aktiven System gelöschten Registrierung noch in Sicherungskopien enthalten sein; hierfür gelten die in diesem Abschnitt beschriebenen Regelungen zu Sicherungskopien.
Authentifizierungs- und Sicherheitsartefakte
Temporäre Authentifizierungs- und Sicherheitsartefakte werden nur für ihren jeweiligen Sicherheitszweck und den hierfür erforderlichen Zeitraum gespeichert.
E-Mail-Verifizierungstoken sind zeitlich begrenzt und werden grundsätzlich nur bis zu ihrem Ablauf vorgehalten; die reguläre Gültigkeitsdauer beträgt ungefähr 24 Stunden. Das Verifizierungstoken selbst wird serverseitig nicht im Klartext, sondern nur in gehashter Form gespeichert.
Passwort-Zurücksetzungstoken werden nur bis zum Ablauf der jeweils festgelegten Gültigkeitsdauer vorgehalten und können nach Ablauf durch den regelmäßigen technischen Löschprozess entfernt werden.
Administrative Login-Challenges werden nach Ablauf ihrer Gültigkeit entfernt. Bereits verwendete administrative Login-Challenges können für eine begrenzte technische Sicherheits- und Nachvollziehbarkeitsphase von höchstens 24 Stunden nach ihrer Verwendung fortbestehen und werden anschließend gelöscht.
Aktuelle Recovery-Code-Hashes werden nur so lange gespeichert, wie sie für die betreffende Sicherheitsfunktion des Nutzerkontos erforderlich sind. Bei einer Rotation werden sie ersetzt; im Zusammenhang mit der Kontolöschung werden die entsprechenden Recovery-Daten entfernt. Recovery Codes werden von SIMINEO nicht im Klartext gespeichert.
Betriebsprotokolle, Monitoring und Warnmeldungen
Sicherheits- und betriebsbezogene Meldungen der produktiven Anwendung, die über die Standardausgabe beziehungsweise Standardfehlerausgabe des Anwendungscontainers verarbeitet werden, unterliegen einer technisch begrenzten, größen- und dateianzahlbasierten Logrotation. Für diese laufenden Container-Protokolle besteht daher keine einheitliche kalendertägige Aufbewahrungsfrist; ihr Umfang wird durch die produktive Rotationskonfiguration begrenzt.
Strukturierte Monitoring-Ereignisse werden im Live-System für höchstens 90 Tage gespeichert. Vor ihrer Löschung können sie für einen begrenzten weiteren Zeitraum archiviert werden. Ein solches Monitoring-Archiv wird für höchstens weitere 90 Tage ab dem Zeitpunkt seiner Archivierung aufbewahrt und anschließend endgültig gelöscht.
Bereits erledigte beziehungsweise aufgelöste technische Warnmeldungen werden nach ihrer Auflösung noch für höchstens 30 Tage im Live-System vorgehalten. Anschließend können sie vor der Löschung für höchstens weitere 90 Tage ab dem Zeitpunkt der Archivierung in einem begrenzten Archiv gespeichert werden. Nach Ablauf dieser Archivfrist erfolgt die endgültige Löschung.
Technische Abrechnungs- und Abonnementnachweise
Technische SIMINEO-Datensätze, die zur begrenzten Nachvollziehbarkeit von Abonnement- und Abrechnungsereignissen erforderlich sind, werden grundsätzlich für drei Kalenderjahre unter Berücksichtigung einer Jahresendmechanik gespeichert. Die Frist wird daher nicht als pauschale Anzahl von 1095 Tagen berechnet.
Diese technische Nachweisregel ist von gesetzlichen Aufbewahrungspflichten für Rechnungen, Buchungsbelege oder steuerrechtlich relevante Geschäftsunterlagen zu unterscheiden. Technische Webhook- oder Subscription-Event-Daten werden nicht allein aufgrund ihres Bezugs zu einer Zahlung pauschal als langfristig aufzubewahrende Buchungsunterlagen behandelt.
Laufende oder noch für die Verwaltung eines bestehenden Abonnements erforderliche Subscription-Daten werden nicht allein wegen ihres Alters gelöscht. Für bereits gelöschte Subscription-Datensätze kann die vorgenannte begrenzte technische Nachweisfrist gelten.
Dateien ohne bestehende Datenbankreferenz
Bei der technischen Erkennung verwaister Upload-Dateien berücksichtigt SIMINEO eine Mindestschutzfrist von 24 Stunden ab dem maßgeblichen Dateiänderungszeitpunkt. Eine noch jüngere, derzeit nicht referenzierte Datei wird nicht allein wegen der fehlenden Datenbankreferenz als löschfähige verwaiste Datei behandelt.
Nach Ablauf dieser Schutzfrist kann eine nicht mehr referenzierte Datei im Rahmen eines kontrollierten Cleanup-Prozesses gelöscht werden. Vor der tatsächlichen Löschung werden die Datenbankreferenz und weitere technische Dateieigenschaften erneut geprüft, um eine versehentliche Löschung zwischenzeitlich verwendeter oder veränderter Dateien zu vermeiden.
Die 24-stündige Mindestschutzfrist ist eine technische Sicherheitsfrist gegen die versehentliche Löschung noch nicht vollständig verknüpfter Uploads und stellt keine eigenständige datenschutzrechtliche Aufbewahrungsfrist dar.
Gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrung
Die Aufbewahrung bestimmter personenbezogener Daten kann aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen sowie steuer-, handels- oder sonstiger rechtlicher Vorschriften erforderlich sein.
Auch externe Dienstleister – insbesondere Zahlungsdienstleister – können aufgrund eigener gesetzlicher Verpflichtungen Speicherfristen anwenden, die unabhängig von der Datenverarbeitung durch SIMINEO bestehen.
Sicherungskopien
Zur Gewährleistung der Betriebssicherheit kann SIMINEO Sicherungskopien der Systemdaten erstellen.
Es kann vorkommen, dass Sicherungskopien vorübergehend personenbezogene Daten enthalten, die im Live-System bereits gelöscht oder anonymisiert wurden. Diese Sicherungskopien unterliegen ihrem eigenen Speicherlebenszyklus und führen nicht zur Reaktivierung oder Wiederherstellung gelöschter oder anonymisierter Nutzerkonten.
SIMINEO verwendet einen abgestuften Backup-Lifecycle. Gültige tägliche Wiederherstellungspunkte werden kurzfristig für 0 bis 6 Tage vorgehalten. Danach kann jeweils der neueste gültige Wiederherstellungspunkt einer ISO-Kalenderwoche bis zu 30 Tage und anschließend jeweils der neueste gültige Wiederherstellungspunkt eines Kalendermonats bis zu 90 Tage als Disaster-Recovery-Sicherung bestehen. Ab 90 Tagen werden die betreffenden Wiederherstellungspunkte im vorgesehenen technischen Prozess entfernt. Die kurzfristige lokale Sicherungsebene wird auf dem produktiven System geführt; die ausgewählten länger vorgehaltenen Wiederherstellungspunkte werden als getrennte Off-Machine-Sicherung auf einer Hetzner Storage Box in Falkenstein, Deutschland, gespeichert.
Die begrenzte Fortexistenz bereits gesicherter Daten dient ausschließlich der Wiederherstellung nach technischen Fehlern oder Datenverlust und nicht der Umgehung einer im aktiven System erfolgten Löschung. Gelöschte oder anonymisierte Nutzerkonten und Inhalte werden nicht allein aufgrund ihres vorübergehenden Vorhandenseins in einer Sicherungskopie wieder in den regulären Plattformbetrieb übernommen.
Ablauf der Speicherfrist
Entfällt der Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten und besteht keine gesetzliche oder sonstige Rechtsgrundlage für deren weitere Speicherung, werden die personenbezogenen Daten gelöscht oder anonymisiert.
Die Löschung eines Nutzerkontos bedeutet nicht automatisch, dass personenbezogene Daten sofort aus sämtlichen Speicherebenen, Archiven oder Sicherungskopien entfernt werden. Solche Daten werden entsprechend den jeweils geltenden Speicherregelungen verarbeitet.
15. Kontolöschung und Löschung personenbezogener Daten
SIMINEO ermöglicht es dem Nutzer, sein eigenes Konto zu löschen. Die Kontolöschung ist ein gesonderter Datenverarbeitungsprozess, der auf die Beendigung der Verarbeitung personenbezogener Daten gerichtet ist und vom System gemäß den geltenden gesetzlichen Vorschriften durchgeführt wird.
Löschung des Nutzerkontos
Im Rahmen der Kontolöschung deaktiviert SIMINEO das Nutzerkonto, beendet die damit verbundenen aktiven Sitzungen und führt die mit der Kontolöschung verbundenen Datenverarbeitungsvorgänge durch.
Die Einleitung der Kontolöschung kann in bestimmten Fällen an eine zusätzliche Sicherheitsprüfung gebunden sein, insbesondere an die Eingabe des aktuellen Passworts.
Im Rahmen der Kontolöschung verarbeitet das System auch die verbundenen Daten, insbesondere Kontaktdaten, vom Nutzer erstellte Inhalte, Mediendateien sowie lokale Aufzeichnungen im Zusammenhang mit dem Abonnement.
Bei der Löschung eines Geschäftskontos werden die diesem Unternehmen zugeordneten einzelnen Statistikereignisse sowie die unternehmensbezogenen langfristigen Tagesstatistiken aus dem Live-System gelöscht. Bereits gebildete plattformweite Tagesaggregate können bestehen bleiben, da sie keine Nutzer-, Unternehmens- oder Beitragskennung enthalten und nicht als unternehmensbezogene Leistungsstatistik gespeichert werden.
Moderations- und Nachweisdaten bei Kontolöschung
Bestehen zum Zeitpunkt der Kontolöschung gesonderte Moderations-, Audit- oder gesetzlich erforderliche Nachweisdaten, werden diese nicht allein deshalb gelöscht, weil das zugehörige Nutzerkonto gelöscht wird. Sie werden nur in dem Umfang und für die Dauer weiterverarbeitet, wie dies nach dem jeweiligen Verarbeitungszweck und der hierfür geltenden Rechtsgrundlage erforderlich ist.
Bei Moderationsmeldungen wird die Verbindung zur meldenden Person im Rahmen der Kontolöschung soweit vorgesehen anonymisiert, während die für die Nachvollziehbarkeit der Meldung erforderliche Moderationsmomentaufnahme innerhalb ihrer begrenzten Speicherfrist fortbestehen kann.
Soweit im Zusammenhang mit einer Mitteilung über eine Inhaltsbeschränkung eine zweckgebundene Momentaufnahme des Benutzernamens und der E-Mail-Adresse des betroffenen Inhaltsinhabers vorhanden ist, wird der gespeicherte Benutzername bei Kontolöschung aus dieser Momentaufnahme entfernt. Die E-Mail-Adresse darf nur noch fortbestehen, wenn ein erforderlicher Versandversuch noch aktiv ist, und wird nach erfolgreichem Versand oder spätestens nach Ausschöpfung der vorgesehenen maximal sechs erfolglosen Versandversuche entfernt.
Formelle, bereits entschiedene Hinweise auf mutmaßlich rechtswidrige Inhalte können unabhängig von einer späteren Kontolöschung innerhalb der in Abschnitt 14 beschriebenen begrenzten Speicherfrist als Nachweis des gesetzlichen Bearbeitungs- und Entscheidungsprozesses fortbestehen.
Anonymisierung
Soweit eine vollständige Löschung personenbezogener Daten nicht möglich oder aus gesetzlichen, sicherheitsbezogenen oder betrieblichen Gründen nicht angemessen ist, kann SIMINEO bestimmte personenbezogene Daten anonymisieren.
Zweck der Anonymisierung ist es, sicherzustellen, dass die Identität des Nutzers künftig nicht mehr unmittelbar identifizierbar ist, während die Verarbeitung von Daten, die für den Betrieb des Systems erforderlich sind oder gesetzlich aufbewahrt werden müssen, weiterhin gewährleistet bleibt.
Verbleibende Daten
Die Kontolöschung führt nicht in jedem Fall zur sofortigen oder vollständigen Löschung sämtlicher Daten.
Bestimmte Daten können auch nach der Kontolöschung weiterhin gespeichert werden, insbesondere:
- zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen;
- aufgrund buchhalterischer oder steuerlicher Vorschriften;
- zu Sicherheits- und Missbrauchspräventionszwecken;
- zu Moderations- oder Auditzwecken;
- aufgrund eigener gesetzlicher Verpflichtungen externer Dienstleister.
Die Verarbeitung solcher Daten erfolgt ausschließlich, wenn eine entsprechende Rechtsgrundlage besteht.
Umgang mit Sicherungskopien
Die Kontolöschung betrifft die im Live-System durchgeführten Datenverarbeitungsvorgänge. Es kann vorkommen, dass früher erstellte Sicherungskopien vorübergehend noch personenbezogene Daten enthalten, die im Live-System bereits gelöscht oder anonymisiert wurden.
Sicherungskopien werden nach ihren eigenen Speicherregelungen behandelt und dürfen nicht zur Reaktivierung eines gelöschten oder anonymisierten Nutzerkontos oder zur Rückgängigmachung des Löschvorgangs führen.
Zur technischen Sicherstellung dieser Löschwirkung führt SIMINEO zusätzlich einen getrennten Recovery Safety Journal. Dieser enthält keine Kopie des gelöschten Profils, keine veröffentlichten Inhalte und keine Authentifizierungsdaten, sondern ausschließlich eine minimale interne Account-Referenz sowie technische Ereignis-, Sequenz-, Zeit- und Integritätsinformationen, die erforderlich sind, um eine bereits wirksam vollzogene Account-Löschung auch nach der Wiederherstellung eines älteren Systemzustands erneut durchzusetzen. Bestätigte Journal-Einträge werden in der derzeitigen Architektur nicht automatisch allein aufgrund ihres Alters gelöscht, weil ihre dauerhafte Fortführung erforderlich ist, um die Wiederaktivierung eines gelöschten Accounts durch einen historischen Restore zu verhindern. Eine spätere Begrenzung, Verdichtung oder Ersetzung dieser Einträge darf nur erfolgen, wenn eine technisch gleichwertige Garantie gegen die Wiederaktivierung wirksam gelöschter Accounts erhalten bleibt.
16. Rechte der betroffenen Personen
SIMINEO achtet und gewährleistet die Ausübung der in der DSGVO vorgesehenen Rechte der betroffenen Personen. Die Voraussetzungen, möglichen Einschränkungen und Ausnahmen bei der Ausübung einzelner Rechte richten sich nach den geltenden gesetzlichen Vorschriften.
Recht auf Information
Die betroffene Person hat das Recht, klare, transparente und leicht verständliche Informationen über die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zu erhalten. Diese Datenschutzerklärung dient der Erfüllung dieser Pflicht.
Recht auf Auskunft
Die betroffene Person hat das Recht, Auskunft darüber zu verlangen, ob SIMINEO personenbezogene Daten verarbeitet, die sie betreffen, sowie die gesetzlich vorgesehenen Informationen über die Datenverarbeitung zu erhalten.
Der Nutzer kann die in seinem eigenen Konto verfügbaren Daten auch direkt einsehen.
SIMINEO bietet im eingeloggten Profil eine Self-Service-Funktion an, mit der Nutzer nach Bestätigung ihres aktuellen Passworts eine Kopie der direkt exportierbaren, mit ihrem Konto verbundenen personenbezogenen Daten anfordern können. Der einmal verwendbare Download-Link wird an die registrierte E-Mail-Adresse gesendet und ist 30 Minuten gültig. Für weitergehende Auskunftsersuchen nach Art. 15 DSGVO, die eine individuelle Prüfung erfordern, kann [email protected] kontaktiert werden. Dies berührt nicht die der betroffenen Person nach der DSGVO zustehenden Rechte.
Identitätsprüfung bei Anträgen betroffener Personen
Bei der Bearbeitung von Anträgen zur Ausübung der Rechte nach Art. 15 bis 21 DSGVO verwendet SIMINEO soweit möglich bereits vorhandene und angemessene Möglichkeiten zur Bestätigung der Identität. Bei geschützten Self-Service-Funktionen können hierzu insbesondere die bestehende Anmeldung, eine erneute Passwortbestätigung und eine Bestätigung über die registrierte E-Mail-Adresse gehören.
Nur wenn begründete Zweifel an der Identität der antragstellenden Person bestehen, kann SIMINEO gemäß Art. 12 Abs. 6 DSGVO zusätzliche Informationen anfordern, die zur Bestätigung der Identität erforderlich sind. Art und Umfang der Prüfung richten sich nach dem konkreten Antrag, den betroffenen Daten und dem Risiko einer unbefugten Offenlegung oder Veränderung. SIMINEO fordert im derzeitigen Verfahren keine Kopien von Personalausweisen, Reisepässen oder vergleichbaren Identitätsdokumenten an und verwendet solche Dokumentkopien nicht als reguläres Mittel zur Identitätsprüfung. Bestehen begründete Zweifel an der Identität, sind zunächst vorhandene und weniger eingriffsintensive Möglichkeiten zur Bestätigung der Identität zu verwenden, soweit diese für den konkreten Fall ausreichen.
Passwörter und Recovery Codes dürfen nicht per E-Mail oder über ein öffentliches Kontaktformular an SIMINEO übermittelt werden. Soweit eine solche Sicherheitsinformation für eine bestehende geschützte Kontofunktion erforderlich ist, darf sie ausschließlich über die dafür vorgesehene sichere SIMINEO-Oberfläche eingegeben werden. Bei Anträgen von Personen ohne Nutzerkonto wird die erforderliche Identitätsprüfung anhand der konkreten Daten und Umstände des jeweiligen Vorgangs festgelegt.
Antwortfrist für Anträge betroffener Personen
SIMINEO informiert die betroffene Person über die auf einen Antrag nach Art. 15 bis 22 DSGVO ergriffenen Maßnahmen ohne unangemessene Verzögerung und in jedem Fall innerhalb eines Monats nach Eingang des Antrags.
Soweit dies unter Berücksichtigung der Komplexität und der Anzahl der Anträge erforderlich ist, kann diese Frist um höchstens zwei weitere Monate verlängert werden. SIMINEO informiert die betroffene Person über eine solche Verlängerung innerhalb eines Monats nach Eingang des Antrags und teilt zugleich die Gründe für die Verzögerung mit.
Wurde der Antrag elektronisch gestellt, erfolgt die entsprechende Information nach Möglichkeit ebenfalls elektronisch, sofern die betroffene Person keine andere Form verlangt.
Ergreift SIMINEO auf einen Antrag der betroffenen Person keine Maßnahmen, wird die betroffene Person ohne unangemessene Verzögerung und spätestens innerhalb eines Monats nach Eingang des Antrags über die Gründe hierfür sowie über die Möglichkeit informiert, Beschwerde bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde einzulegen und einen gerichtlichen Rechtsbehelf einzulegen.
Recht auf Berichtigung
Die betroffene Person hat das Recht, die Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten sowie die Vervollständigung unvollständiger Daten zu verlangen.
Daten, die im Nutzerkonto geändert werden können, können auch direkt über die hierfür vorgesehene Oberfläche des Dienstes aktualisiert werden.
Recht auf Löschung
Die betroffene Person hat das Recht, die Löschung ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, wenn die in der DSGVO festgelegten Voraussetzungen erfüllt sind.
SIMINEO führt die Kontolöschung und die damit verbundenen Datenverarbeitungsprozesse in der in Abschnitt 15 dieser Datenschutzerklärung beschriebenen Weise durch.
Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
Die betroffene Person hat das Recht, in den in der DSGVO vorgesehenen Fällen die Einschränkung der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen.
Anträge auf Einschränkung der Verarbeitung können an [email protected] gerichtet werden. SIMINEO prüft solche Anträge einzelfallbezogen. Soweit eine Einschränkung erforderlich ist, werden die betroffenen personenbezogenen Daten im erforderlichen Umfang weiterhin gespeichert, jedoch außerhalb der in Art. 18 Abs. 2 DSGVO zugelassenen Fälle nicht für die gewöhnliche weitere Verarbeitung verwendet. Je nach betroffenem Datenbestand können geeignete technische oder organisatorische Maßnahmen eingesetzt werden, um Daten vorübergehend nicht verfügbar zu machen oder ihre weitere gewöhnliche Verarbeitung zu unterbinden. Bevor eine bestehende Einschränkung aufgehoben wird, wird die betroffene Person entsprechend Art. 18 Abs. 3 DSGVO informiert.
Mitteilung an Empfänger nach Art. 19 DSGVO
Soweit SIMINEO eine Berichtigung nach Art. 16 DSGVO, eine Löschung nach Art. 17 Abs. 1 DSGVO oder eine Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 18 DSGVO tatsächlich durchführt, teilt SIMINEO diese Maßnahme grundsätzlich auch den Empfängern mit, denen die betroffenen personenbezogenen Daten zuvor offengelegt wurden. Dies gilt nicht, soweit sich die Mitteilung als unmöglich erweist oder einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern würde.
Ob und auf welchem Weg eine solche Mitteilung oder technische Weitergabe erforderlich ist, hängt vom konkreten Datenfluss, den tatsächlich offengelegten Daten und der Rolle des jeweiligen Empfängers ab. Eigenständig Verantwortliche können personenbezogene Daten aufgrund eigener gesetzlicher Pflichten unabhängig weiterverarbeiten.
Auf Verlangen informiert SIMINEO die betroffene Person über die Empfänger, die im jeweiligen Fall unter Art. 19 DSGVO fallen.
Recht auf Datenübertragbarkeit
Die betroffene Person hat nach Art. 20 DSGVO das Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, die sie SIMINEO bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten und diese Daten ohne Behinderung durch SIMINEO einem anderen Verantwortlichen zu übermitteln, soweit die Verarbeitung auf einer Einwilligung oder einem Vertrag beruht und mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.
SIMINEO stellt für Private- und Company-Konten eine geschützte Selbstbedienungsfunktion zur Verfügung, über die eine direkt exportierbare Kopie von Konto- und Betriebsdaten im JSON-Format angefordert werden kann. Diese Datenkopie ist inhaltlich weiter gefasst als das Recht auf Datenübertragbarkeit nach Art. 20 DSGVO. Nur diejenigen darin enthaltenen personenbezogenen Daten fallen unter Art. 20 DSGVO, für die die gesetzlichen Voraussetzungen der Datenübertragbarkeit tatsächlich erfüllt sind.
Soweit technisch machbar, kann die betroffene Person außerdem verlangen, dass die unter Art. 20 DSGVO fallenden Daten unmittelbar an einen anderen Verantwortlichen übermittelt werden. Entsprechende Anfragen sowie Fälle, die durch die automatisierte Datenkopie nicht angemessen abgedeckt werden, können an [email protected] gerichtet werden. Rechte und Freiheiten anderer Personen dürfen durch die Datenübertragbarkeit nicht beeinträchtigt werden.
Widerspruchsrecht
Die betroffene Person hat das Recht, der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zu widersprechen, sofern die Rechtsgrundlage der Verarbeitung dies ermöglicht.
Die betroffene Person hat insbesondere das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen eine Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten Widerspruch einzulegen, soweit diese Verarbeitung auf Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe e oder f DSGVO beruht. Nach einem solchen Widerspruch verarbeitet SIMINEO die betroffenen personenbezogenen Daten für den betreffenden Zweck nicht weiter, es sei denn, SIMINEO kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Ein Widerspruch kann an [email protected] gerichtet werden und wird unter Berücksichtigung des konkret betroffenen Verarbeitungsvorgangs und der besonderen Situation der betroffenen Person individuell geprüft. SIMINEO verarbeitet derzeit keine personenbezogenen Daten zum Zweck der Direktwerbung. Sollte eine solche Verarbeitung künftig eingeführt werden, würde ein Widerspruch gegen die Verarbeitung zu Direktwerbezwecken dazu führen, dass die betroffenen personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet werden.
Widerruf der Einwilligung
Sofern eine Verarbeitung auf der Einwilligung der betroffenen Person beruht, kann die Einwilligung jederzeit widerrufen werden. Der Widerruf berührt nicht die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung.
Im derzeit auditierten Betrieb stützt SIMINEO keine reguläre Plattformverarbeitung auf eine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO. Insbesondere stellen die Annahme der Nutzungsbedingungen, die 18+-Bestätigung, die Kenntnisnahme der Datenschutzerklärung und eine vom Browser oder Betriebssystem erteilte Benachrichtigungsberechtigung keine solche datenschutzrechtliche Einwilligung in zusätzliche SIMINEO-Verarbeitungszwecke dar.
Sollte SIMINEO künftig eine Verarbeitung auf eine Einwilligung stützen, wird die betroffene Person vor Erteilung der Einwilligung über ihr Widerrufsrecht informiert. Der Widerruf muss ebenso einfach möglich sein wie die Erteilung der Einwilligung; die jeweilige Funktion muss deshalb bereits bei der Einholung der Einwilligung einen geeigneten und leicht zugänglichen Widerrufsweg vorsehen.
17. Internationale Datenübermittlungen
SIMINEO nutzt vorrangig Infrastruktur innerhalb der Europäischen Union. Bei bestimmten externen Diensten kann es jedoch erforderlich sein, dass personenbezogene Daten auch außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) verarbeitet oder dorthin übermittelt werden.
Fälle der Datenübermittlung
Internationale Datenübermittlungen können insbesondere bei Diensten auftreten, die globale Infrastruktur oder internationale Verarbeitungs- und Supportstrukturen einsetzen.
Dies betrifft nach der derzeitigen technischen und vertraglichen Konfiguration insbesondere:
- Google Workspace: für Versand, Empfang und Verarbeitung transaktionaler sowie allgemeiner Kontakt- und Support-E-Mails; eine Verarbeitung außerhalb des EWR kann im Rahmen der globalen Google-Infrastruktur stattfinden;
- Cloudflare: für DNS-, Reverse-Proxy-, TLS-, DDoS- und Sicherheitsfunktionen; aufgrund der globalen Infrastruktur kann eine Verarbeitung außerhalb des EWR stattfinden;
- Paddle: für Zahlungsabwicklung, Subscription-Management und Merchant-of-Record-Funktionen; hierbei können Daten im Vereinigten Königreich sowie im Rahmen internationaler Verarbeitungsstrukturen verarbeitet werden;
- Web-Push-Dienste des verwendeten Browsers oder Betriebssystems: für Push-Benachrichtigungen. Der konkrete Push-Dienst wird durch den Browser bzw. das Betriebssystem des Nutzers bestimmt und kann Infrastruktur außerhalb des EWR einsetzen. SIMINEO verwendet hierfür den standardisierten Web-Push-Mechanismus und keine feste providerbezogene Push-SDK-Integration.
Das produktive Hosting von SIMINEO erfolgt derzeit bei Hetzner am Standort Falkenstein in Deutschland. Für diese aktuelle Hostingkonfiguration wurde kein regelmäßiger Drittlandtransfer identifiziert.
Eingesetzte Garantien
Soweit personenbezogene Daten in ein Drittland übermittelt werden, erfolgt die Übermittlung nur unter Beachtung der Voraussetzungen des Kapitels V der DSGVO.
Besteht für das betreffende Drittland oder den konkreten Empfänger ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission nach Art. 45 DSGVO, kann die Übermittlung auf dieser Grundlage erfolgen. Dies kann insbesondere auch das EU-U.S. Data Privacy Framework für entsprechend zertifizierte Empfänger in den USA umfassen.
Soweit kein einschlägiger Angemessenheitsbeschluss besteht, können insbesondere die von der Europäischen Kommission angenommenen Standardvertragsklauseln (Standard Contractual Clauses – SCC) nach Art. 46 DSGVO sowie, soweit erforderlich, eine Bewertung des Schutzniveaus im Empfängerland und ergänzende technische, organisatorische oder vertragliche Maßnahmen eingesetzt werden.
Welche Garantie im konkreten Fall maßgeblich ist, richtet sich nach dem jeweiligen Dienstleister, Empfänger, Verarbeitungsweg und Zielland. SIMINEO behandelt die bloße Nennung eines Landes in einer globalen Subunternehmer- oder Infrastrukturübersicht eines Dienstleisters nicht ohne weitere Anhaltspunkte als Nachweis dafür, dass SIMINEO-Daten tatsächlich in dieses Land übermittelt werden.
Datenminimierung und technische Schutzmaßnahmen
SIMINEO beschränkt die an externe Dienste übermittelten personenbezogenen Daten auf den jeweiligen Verarbeitungszweck. Hierzu gehören insbesondere transportverschlüsselte Verbindungen, die Minimierung von E-Mail- und Zahlungsdaten sowie die standardisierte Web-Push-Verschlüsselung. Bei Web Push werden im Push-Versand keine E-Mail-Adresse, kein Name und keine direkte SIMINEO-Profil-ID an den durch Browser oder Betriebssystem bestimmten Push-Dienst übermittelt.
18. Änderung dieser Datenschutzerklärung
SIMINEO behält sich das Recht vor, diese Datenschutzerklärung bei Bedarf zu ändern.
Eine Änderung kann insbesondere in folgenden Fällen erfolgen:
- bei Änderungen der Rechtslage;
- bei Änderungen des Betriebs oder der Funktionen des Dienstes;
- bei Einführung eines neuen Datenverarbeitungsprozesses;
- bei Änderungen datenschutzrechtlicher oder informationssicherheitsbezogener Anforderungen.
Die jeweils aktuelle Fassung der Datenschutzerklärung ist auf der offiziellen Website von SIMINEO verfügbar.
Sofern nichts Abweichendes bestimmt ist, treten Änderungen mit ihrer Veröffentlichung oder zu dem in der Datenschutzerklärung angegebenen Zeitpunkt des Inkrafttretens in Kraft.
Soweit eine Änderung die Nutzer wesentlich betrifft, kann SIMINEO die betroffenen Personen in einer den Umständen angemessenen Weise informieren.
19. Kontakt
Wenn Sie Fragen zu dieser Datenschutzerklärung, zur Verarbeitung personenbezogener Daten oder zur Ausübung der Rechte betroffener Personen haben, können Sie SIMINEO über die folgenden Kontaktdaten erreichen:
Verantwortlicher:
Jozsef Török
E-Mail:
Website:
SIMINEO prüft eingehende Anfragen gemäß den geltenden Datenschutzvorschriften und beantwortet sie innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Frist.
20. Offizielle externe Verweise
Die folgenden Links verweisen auf Websites offizieller Organisationen, Dienstleister oder Rechtsquellen, auf die in dieser Datenschutzerklärung Bezug genommen wird.
21. Zuständige Aufsichtsbehörde
Wenn die betroffene Person der Ansicht ist, dass SIMINEO ihre personenbezogenen Daten nicht gemäß den geltenden Datenschutzvorschriften verarbeitet, hat sie das Recht, Beschwerde bei der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde einzulegen.
Die für SIMINEO zuständige Aufsichtsbehörde ist:
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg (LfDI BW)
Heilbronner Straße 35
70191 Stuttgart
Deutschland
E-Mail:
Website:
https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de
Die betroffene Person hat außerdem das Recht, gemäß den Bestimmungen der DSGVO gerichtlichen Rechtsschutz in Anspruch zu nehmen.